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Verhaltensinventar zur Beurteilung exekutiver Funktionen für das Kindergartenalter

 PSYNDEX Tests-Dokument: 9006679
 

BRIEF-P - Verhaltensinventar zur Beurteilung exekutiver Funktionen für das Kindergartenalter (PSYNDEX Tests Review)

 

Behavior Rating Inventory of Executive Function - Preschool Version (BRIEF-P; Gioia, G.A., Espy, K.A. & Isquith, P.K., 2003)/author

 Daseking, M. & Petermann, F.
 (2013). BRIEF-P. Verhaltensinventar zur Beurteilung exekutiver Funktionen für das Kindergartenalter. Deutschsprachige Adaptation des Behavior Rating Inventory of Executive Function - Preschool Version (BRIEF-P) von Gerard A. Gioia, Kimberly Andrews Espy und Peter K. Isquith [Testbox mit Manual, 10 Fragebögen, 10 Auswerte- und Profilbögen und einem Schablonensatz]. Bern: Huber.

Preis: Euro 108,00 (Test komplett; Stand: 29.9.2014)

 Bezugsquelle: Testzentrale Hogrefe Verlag GmbH & Co. KG, Herbert-Quandt-Straße 4, D-37081 Göttingen ; E-Mail: testzentrale@hogrefe.de ; URL: info@testzentrale.de ; Stand: 1.11.2019.
Anmerkung: Eine Computerversion wird ist im Hogrefe TestSystem (HTS) erhältlich, außerdem ist Testing on Demand im Internet möglich.

 Adresse(n): o Prof. Dr. Monika Daseking, Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg, Pädagogische Psychologie, Holstenhoweg 85, D-22043 Hamburg ; E-Mail: dasekinm@hsu-hh.de ; URL: https://www.hsu-hh.de/paepsy/ ; Stand: 24.11.2019
o Prof. Dr. Franz Petermann (1953-2019), Universität Bremen, Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation ; URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Petermann ; Stand: 5.11.2019
o Gerard Gioia, Ph.D., Dartmouth College, Children's National Medical Center, Center for Neurosciences Research (CNR), 111 Michigan Avenue, NW, Washington, DC 20010-2970, United States ; E-Mail: ggioia@childrensnational.org ; URL: https://childrensnational.org/choose-childrens/find-a-provider/gerard-gioia?sc_lang=en ; Stand: 29.9.2014
o Peter K. Isquith, Ph.D., Adjunct Assistant Professor of Psychiatry, Geisel School of Medicine, 221 US Route 5S Unit 15, Norwich VT 05055, United States ; E-Mail: Isquith@Dartmouth.edu ; URL: http://geiselmed.dartmouth.edu/faculty/facultydb/view.php?uid=2090 ; Stand: 21.1.2014
 WWW-Informationen:
 

Abstract

Diagnostische Zielsetzung:
Das BRIEF-P ist ein Fremdbeurteilungsinstrument, mit dem das Verhalten von Kindern im Alter von 2;0 bis 6;11 Jahren in ihrer alltäglichen Umgebung durch Eltern oder Erzieher eingeschätzt werden kann. Es dient der Erfassung von Auffälligkeiten hinsichtlich der verschiedenen Aspekte exekutiver Funktionen bereits vor der Einschulung, um bei Bedarf frühzeitig intervenieren zu können.


Aufbau:
Das BRIEF-P besteht aus 63 Items mit konkreten sowie allgemeinen Aussagen zum Alltagsverhalten des Kindes, welche zu den fünf Skalen "Inhibition" (16 Items), "Aufmerksamkeitswechsel" (10 Items), "Emotionale Kontrolle" (10 Items), "Arbeitsgedächtnis" (17 Items) sowie "Planen/Organisieren" (10 Items) zusammengefasst werden können. Zudem ist die Bildung der Indizes "Inhibitorische Selbstkontrolle", "Fexibilität" sowie "Metakognitive Entwicklung" sowie eines "Gesamtwertes Exekutive Funktionen" möglich. Es liegen Validitätsskalen vor, mithilfe derer die Konsistenz und eine etwaige negative Verzerrung der Einschätzungen erfasst werden.


Grundlagen und Konstruktion:
Die deutschsprachige Version des BRIEF-P ist die Adaptation der englischsprachigen Ausgabe. Diese basiert wiederum auf der Originalversion des BRIEF, welche jedoch für die Anwendung an älteren Kindern und Jugendlichen entwickelt wurde. Für die Itementwicklung der englischsprachigen Version des BRIEF-P wurden teilweise Items aus dem BRIEF übernommen und teilweise neue Items auf Basis der praktischen Arbeit der Autoren entwickelt. Nach der Itemreduktion auf Basis der statistischen Itemkennwerte resultierten schließlich 63 Items. Für die deutschsprachige Version wurden diese übersetzt und an einer deutschen Stichprobe normiert.


Empirische Prüfung und Gütekriterien:
Reliabilität: Die internen Konsistenzen liegen beim Elternurteil für die klinischen Skalen zwischen Alpha = .75 und .89, für die Indizes ergaben sich Werte von Alpha = .86 bis .91. Beim Erzieherurteil zeigten sich für die klinischen Skalen Werte von Alpha = .82 bis .94 und für die Indizes von Alpha = .89 und .95. Die interne Konsistenz für den Gesamtwert beträgt für das Elternurteil Alpha = .95 und für das Erzieherurteil Alpha = .96. Die Interraterreliabilität im Sinne der Korrelationen von Eltern- und Erzieherurteil liegen zwischen r = .35 und .60 und für den Gesamtwert bei r = .56.
Validität: Es zeigten sich signifikante Korrelationen von Skalen des BRIEF-P mit Skalen weiterer Verfahren wie z.B. der CBCL oder dem BASC. Faktorenanalytisch konnte die dreifaktorielle Struktur des Verfahrens bestätigt werden. Die klinische Validität wurde anhand des Vergleichs der Normstichprobe mit einer Stichprobe sprachentwicklungsgestörter Kinder überprüft, welcher höhere, d.h. auffälligere Mittelwerte für die klinische Stichprobe ergab.
Normen: Es liegen geschlechts- und altersgruppenspezifische Normen jeweils separat für das Eltern- und das Erzieherurteil in Form von T-Werten und Prozenträngen vor. Die Normen basieren auf einer Normierungsstichprobe aus N = 460 Kindern.

 

Testkonzept

 

Theoretischer Hintergrund

Mit dem Verhaltensinventar zur Beurteilung exekutiver Funktionen für das Kindergartenalter (BRIEF-P; Daseking & Petermann, 2013) liegt die deutschsprachige Adaptation der amerikanischen Vorlage von Gioia, Espy und Isquith (2003) vor, welche ihrerseits auf der ursprünglichen Version des BRIEF (Gioia, Isquith, Guy & Kenworthy, 2000) aufbaut. Unter dem Begriff der exekutiven Funktionen werden eine Reihe unterschiedlicher Prozesse und Fähigkeiten zusammengefasst, die der Lenkung von kognitiven, emotionalen und behavioralen Funktionen der Problemlösung sowie der flexiblen Anpassung an neue, unerwartete Situationen dienen (Daseking & Petermann, 2013, S. 13). Dementsprechend sind Prozesse der Handlungsplanung als auch der Handlungsinitiation und -kontrolle ebenso eingeschlossen wie die Unterdrückung irrelevanter Emotionen und Kognitionen oder die flexible Zielverfolgung und Anpassung von Strategien an neue Situationen. Drechsler (2007) betrachtet exekutive Funktionen anhand der drei Dimensionen "Komplexität" (komplex vs. basal), "Prozesse" (Initiieren, Wechseln, Hemmen) und "Regulationsebenen" (Kognition, Emotion, Aktivität, Sozial), durch deren Kombination sich Prozesse wie etwa basale bzw. komplexe kognitive exekutive Funktionen, Aktivitätsregulation, emotionale exekutive Funktionen oder soziale exekutive Funktionen ergeben.
Neuroanatomisch werden exekutive Funktionen insbesondere mit dem Frontalkortex bzw. dem präfrontalen System in Verbindung gebracht, welches mit dem limbischen und dem retikulären System, dem posterioren Assoziationskortex sowie den motorischen Regionen der Frontallappen verknüpft ist (Daseking & Petermann, 2013, S. 15). Störungen in diesen Bereichen des Gehirns können bspw. durch direkte Traumata ausgelöst werden; negative Einflüsse auf deren Konnektivität wiederum können z.B. Bleiexpositionen (Canfield, Espy, Henderson & Cory-Schlecta, 2003) oder auch eine zu hohe Menge dysfunktionaler Neurotransmitter wie Dopamin ausüben.
Die Entwicklung exekutiver Funktionen erstreckt sich über einen langen Zeitraum, wobei bereits im Säuglingsalter erste Hinweise für exekutive Fähigkeiten wie das zielgerichtete Problemlösen erkennbar sind. Mit steigendem Alter nimmt die Stabilität und Komplexität dieser Funktionen immer mehr zu (Vaughn, Kopp & Krakow, 1984). Erst im Kindergartenalter wird eine Differenzierung verschiedener Funktionen wie Arbeitsgedächtnis, Inhibition und kognitive Flexibilität möglich, wobei sich die einzelnen Funktionsbereiche jedoch unterschiedlich schnell entwickeln (Daseking & Petermann, 2013, S. 16). Die Relevanz exekutiver Funktionen wird bei der Bewältigung neuartiger Situationen und Aufgaben deutlich. Auch für erfolgreiches Lernen und somit für die Vorhersage von Schulerfolg sind exekutive Fähigkeiten unerlässlich. Aufgrund ihrer hohen Dynamik, unterschiedlicher Entwicklungsverläufe der einzelnen Aspekte sowie altersbedingter motorischer und sprachlicher Einschränkungen bei Kindern ist die Erfassung der Komponenten exekutiver Funktionen eine anspruchsvolle Aufgabe. Mit dem BRIEF-P liegt ein im deutschsprachigen Raum nutzbares Fremdbeurteilungsinstrument vor, das von Eltern oder auch Erziehern im natürlichen Lebensalltag der Kinder eingesetzt werden kann, womit ein verzerrender Einfluss künstlicher Beobachtungssituationen vermieden werden soll.
 

Testaufbau

Das BRIEF-P besteht aus 63 Items, anhand derer das Verhalten des Kindes in verschiedenen Bereichen durch Eltern, nahe Bezugspersonen oder Erzieher eingeschätzt werden soll. Ungeachtet dessen, in welcher Beziehung die beurteilende Person zu dem Kind steht, liegt hier im Gegensatz zur Originalversion für alle Beurteiler ein einheitlicher Fragebogen vor. Gioia et al. (2003) betonen dabei, dass der Fragebogen möglichst von beiden Elternteilen bearbeitet werden sollte. Die Eltern bzw. Erzieher sollen für jedes in den Items beschriebene Verhalten angeben, wie häufig dieses als problematisch im Vergleich zu anderen Kindern der gleichen Altersgruppe wahrgenommen wird. Zu diesem Zweck steht ihnen eine dreistufige Antwortskala mit den Stufen "nie", "manchmal" und "oft" zur Verfügung. Die Items können zu fünf Skalen zusammengefasst werden, deren Umfang und Inhalt sich wie folgt zusammensetzt (Daseking & Petermann, 2013, S. 20):
(1) "Inhibition" (16 Items): Impuls- und Verhaltenskontrolle, angemessenes Beenden und Modulieren von Verhalten zum richtigen Zeitpunkt bzw. im richtigen Kontext.

(2) "Aufmerksamkeitswechsel" (10 Items): Freies Bewegen zwischen verschiedenen Situationen, Aktivitäten oder Problemen in Abhängigkeit der jeweiligen Anforderungen; Fähigkeit zum Überleiten in die nächste Situation oder Aktivität; flexible Problemlösefähigkeit.

(3) "Emotionale Kontrolle" (10 Items): angemessene Modulation emotionaler Reaktionen in Abhängigkeit von Situation oder Kontext.

(4) "Arbeitsgedächtnis" (17 Items): Fähigkeit, Informationen im Gedächtnis zu behalten, um später darauf zurückzugreifen (zur Fertigstellung einer Aufgabe oder zur angemessenen Reaktion); bei einer Aktivität bleiben.

(5) "Planen/Organisieren" (10 Items): Antizipation zukünftiger Ereignisse oder Konsequenzen; Verwendung von Zielen oder Instruktionen, um eigenes Verhalten zu steuern; Entwicklung oder Implementierung angemessener Schritte im Vorfeld einer Aktivität oder Aufgabe, um diese innerhalb einer festgesetzten Zeit zu absolvieren.

Aus diesen Skalen können wiederum die drei übergeordneten Indizes "Inhibitorische Selbstkontrolle", "Flexibilität" und "Metakognitive Entwicklung" sowie ein "Gesamtwert Exekutive Funktionen" berechnet werden (Daseking & Petermann, 2013, S. 19). Um die Gefahr von subjektiven Verzerrungen im Antwortverhalten zu kontrollieren, enthält das BRIEF-P zwei Validitätsskalen. Die Inkonsistenzskala (10 Itempaare) erfasst Inkonsistenzen in der Beantwortung ähnlicher Items und unterscheidet zwischen akzeptabler und inkonsistenter Antwortstimmigkeit. Die Negativitätsskala (10 Items) gibt das Ausmaß ungewöhnlich negativen Antwortverhaltens an und kontrolliert damit die Möglichkeit eines negativ verzerrten Antwortstils.
 

Auswertungsmodus

Voraussetzung für eine angemessene Auswertung ist, dass nicht mehr als 12 bzw. für jede Skala nicht mehr als zwei fehlende Werte vorliegen (Daseking & Petermann, 2013, S. 44). Für die Auswertung werden die Rohwerte ("nie" = ein Punkt, "manchmal" = zwei Punkte", "oft" = drei Punkte) mithilfe einer im Material enthaltenen Auswertungsschablone addiert und die Rohwertsummen auf dem Auswerte- und Profilbogen notiert.
Für die Berechnung des Indexwertes "Inhibitorische Selbstkontrolle" werden die Rohwertsummen der Skalen "Inhibition" und "Emotionale Kontrolle" addiert. Der Wert für den Index "Flexibilität" ergibt sich aus der Summe der Skalen "Aufmerksamkeitswechsel" und "Emotionale Kontrolle". Zur Berechnung des Indexwertes "Metakognitive Entwicklung" werden die Summenwerte der Skalen "Arbeitsgedächtnis" sowie "Planen/Organisieren" addiert. Der "Gesamtwert Exekutive Funktionen" stellt die Summe aller fünf klinischen Skalen dar. Aus den im Anhang des Manuals enthaltenen Normtabellen können im weiteren Verlauf die den Rohwertsummen entsprechenden T-Werte, Prozentränge sowie Konfidenzintervalle abgelesen und auf den Auswerte- und Profilbogen eingetragen werden.
Für die Berechnung der Inkonsistenzskala wird die zweite Auswertungsschablone benötigt, auf der die entsprechenden Itempaare markiert sind (S. 47). Die Rohwerte dieser Items werden auf dem Auswerte- und Profilbogen in die dafür vorgesehenen Felder übertragen und pro Itempaar wird die Rohwertdifferenz berechnet. Anhand einer ebenfalls auf dem Auswerte- und Profilbogen abgedruckten Tabelle kann der Summenwert der sich ergebenden Differenzen als "akzeptabel" bzw. "inkonsistent" interpretiert werden. Die Negativitätsskala wird ebenfalls mithilfe der Auswertungsschablone berechnet, auf der die in diese Skala eingehenden 10 Items farbig markiert sind. Der Negativitätswert ergibt sich aus der Anzahl der Items innerhalb der Skala, die mit "oft" beantwortet wurden. Auch hier liegt eine Tabelle zur inhaltlichen Deutung des Wertes als "akzeptabel" bzw. "erhöht" vor. Erhöhte Werte in den Validitätsskalen sollten den Anwender dazu veranlassen, die Gründe hierfür zu untersuchen und die Ergebnisse unter Umständen unter Vorbehalt zu betrachten.
Schließlich besteht auf dem Auswerte- und Profilbogen die Möglichkeit, die sich ergebenden T-Werte für die klinischen Skalen, die Indexwerte sowie den Gesamtwert in ein Profil einzutragen, um so eine grafische Darstellung der Ergebnisse zu erhalten. Hier ist anhand des abgedruckten Mittelwerts und der Standardabweichung auch eine inhaltliche Einordnung der Werte als auffällig bzw. unauffällig möglich.
 

Auswertungshilfen

Für die Auswertung stehen zwei farbig gestaltete Schablonen als Ergänzung zum Auswerte- und Profilbogen zur Verfügung, die die Bildung der Rohwertsummen erleichtern. Im Manual werden sowohl Auswertung als auch Interpretation ausführlich und anhand von Beispielen und Illustrationen erläutert (Daseking & Petermann, 2013, S. 44 ff.). Die Auswertungsanweisungen sind dabei so gestaltet, dass sie auch von fachfremden und unerfahrenen Personen befolgt werden können. Zudem sind Fallbeispiele vorhanden, die die Auswertung und Interpretation im Einzelfall verdeutlichen sollen (S. 61 ff.). Zudem ist eine Kurzfassung der Auswertungsanleitung für die häufigere Anwendung vorhanden (S. 44). Geschlechts- und altersspezifische Normtabellen separat für Eltern- und Erzieherurteil im Anhang des Manuals ermöglichen eine inhaltliche Einordnung der individuellen Ergebnisse.
 

Auswertungszeit

Zur Auswertungszeit werden im Manual keine Angaben gemacht.
 

Itembeispiele

Skala "Inhibition": 54. Hat Schwierigkeiten, bei seinen Handlungen "die Bremse zu ziehen", auch wenn es darum gebeten wird.

Skala "Aufmerksamkeitswechsel": 45. Sträubt sich gegen die Änderung von Alltagsroutinen oder Essensgewohnheiten, Veränderungen bei Ortswechseln usw.

Skala "Emotionale Kontrolle": 1 Reagiert bei kleinen Problemen übertrieben.

Skala "Arbeitsgedächtnis": 27. Hat Probleme mit Aktivitäten oder Aufgaben, die mehr als einen Handlungsschritt erfordern.

Skala "Planen/Organisieren": 44. Kann Dinge in einem Raum oder einem Spielbereich nicht finden, auch wenn es genaue Instruktionen bekommen hat.
 

Durchführung

 

Testformen

Das Verfahren wird sinnvollerweise im Einzeltest durchgeführt und liegt als Paper-Pencil-Form vor. Die vorliegende Version des BRIEF-P beruht auf der englischsprachigen Version von Gioia und Kollegen (2003). Die ursprüngliche Version des BRIEF (Gioia et al., 2000), auf deren Grundlage das BRIEF-P entwickelt wurde, ist lediglich für die Anwendung an Kindern und Jugendlichen von 5 bis 18 Jahren geeignet.
 

Altersbereiche

Das BRIEF-P wurde für die Anwendung bei Kindern im Kindergartenalter entwickelt. Dementsprechend liegen Normwerte für die Altersgruppen 2;0 bis 3;11 und 4;0 bis 6;11 Jahren vor.
 

Durchführungszeit

Für die Durchführung des BRIEF-P werden ca. 10 bis 15 Minuten benötigt.
 

Material

Die Testmappe enthält das Manual sowie 10 Fragebögen und 10 Auswerte- und Profilbögen. Zudem sind zwei Auswerteschablonen enthalten. Pro Proband werden ein Fragebogen und ein Auswerte- und Profilbogen benötigt. Alle Teile sind separat erhältlich. Daneben ist nur Schreibgerät erforderlich.
 

Instruktion

Dem Fragebogen ist eine kurze schriftliche Instruktion mit einem grafisch illustrierten Beispiel vorangestellt, in der auch die Antwortskala erläutert wird. Zudem sind im Manual orientierende Formulierungen für Instruktionen enthalten, die dem Elternteil bzw. Erzieher vor der Durchführung erteilt werden sollten, um eine angemessene Durchführung zu gewährleisten.
 

Durchführungsvoraussetzungen

Die Durchführung und Auswertung des BRIEF-P ist auch für Personen ohne Fachkenntnisse in Psychologie oder verwandten Gebieten möglich, sofern die Anweisungen im Manual befolgt werden. Die Interpretation der Ergebnisse sollte durch eine Person erfolgen, welche über Erfahrung mit psychologischen Testverfahren sowie eine entsprechende Ausbildung verfügt. Das BRIEF-P sollte ausschließlich von Personen ausgefüllt werden, die mindestens seit einem Monat im täglichen Kontakt mit dem zu beurteilenden Kind stehen (Daseking & Petermann, 2013, S. 43).
 

Testkonstruktion

Die erste veröffentlichte Version des BRIEF (Gioia et al., 2000) ist erst bei Kindern ab einem Alter von fünf Jahren anwendbar, daher entwickelten Gioia und Kollegen einen Fragebogen für den Einsatz an Kindern im Vorschulalter (BRIEF-P; Gioia et al., 2003). Die vorliegende Version des BRIEF-P stellt die deutschsprachige Adaptation dieses Verfahrens dar. Das BRIEF-P enthält weniger Skalen als das BRIEF, da die Befragung von Expertengruppen zu dem Schluss geführt hat, dass bestimmte Bereiche exekutiver Funktionen, wie z.B. die Bereiche "Planen/Organisieren" oder "Initiieren" im Kindergartenalter noch keine bedeutende Rolle spielen (Daseking & Petermann, 2013, S. 23).
Für die Itementwicklung wurden 86 Items anhand statistischer Itemkennwerte aus dem ursprünglichen Itempool des BRIEF übernommen und an den Entwicklungsstand der Kindergartenkinder angepasst. Zudem wurden auf Basis des klinischen Expertenwissens der Autoren weitere Items entwickelt, welche zum einen spezifische Verhaltensweisen und zum anderen allgemeine Aussagen umfassen. Nach der Reduktion der Itemanzahl auf Basis inhaltlicher und statistischer Kriterien resultierten schließlich 63 Items. Diese Items wurden für die deutschsprachige Adaptation von mehreren Psychologen unabhängig übersetzt, zur Überprüfung rückübersetzt und exemplarisch fachfremden Personen vorgesetzt, um die Verständlichkeit zu prüfen. Für die von Gioia et al. (2003) konstruierten Skalen ergaben sich interne Konsistenzen (Cronbachs Alpha) zwischen Alpha = .83 und Alpha = .91 (Daseking & Petermann, 2013, S. 24). Für die deutschsprachige Übersetzung ergaben sich ähnliche Werte. In der Normierungsstichprobe zeigten sich auf Skalenebene für einige Skalen signifikant höhere Werte für Jungen. Eine zweifaktorielle, univariate Varianzanalyse (ANOVA) über den Gesamtwert des BRIEF-P bestätigte diese Geschlechterdifferenzen (F(1,64) = 7.85, p < .01), was die geschlechtsspezifischen Normwerte rechtfertigt.
 

Gütekriterien

 

Objektivität

Schriftliche Instruktionen sowie mündliche Instruktionsbeispiele im Manual ermöglichen die Durchführungsobjektivität. Die Auswertungsschablonen sowie Beispielillustrationen und zahlreiche Interpretationshilfen (Normwerte, Fallbeispiele, Richtwerte) unterstützen die Auswertungs- und Interpretationsobjektivität. Auch die ausführlichen Erläuterungen sowohl zur Durchführung als auch zu Auswertung und inhaltlichen Deutung der Ergebnisse kommen der Objektivität des Verfahrens zugute.
Die Interraterreliabilität im Sinne der Korrelationen zwischen den Skalenwerten der Erzieher- und Elterneinschätzungen liegen bei Werten von r = .35 bis r = .60. Für den Gesamtwert ergab sich eine Korrelation von r = .56. Im Rahmen der Analyse von Differenzen zwischen Eltern- und Erziehereinschätzungen zeigte sich, dass Eltern ihre Kinder insgesamt auffälliger einschätzten als die Erzieher. Signifikante Unterschiede ergaben sich jedoch lediglich für die Skala "Planen/Organisieren" (p = .003).
 

Reliabilität

Die Werte für die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) liegen beim Erzieherurteil für die Skalen zwischen Alpha = .82 und Alpha = .94 und auf Indexebene zwischen Alpha = .89 und Alpha = .95 (Daseking & Petermann, 2013, S. 31 f.). Beim Elternurteil wurden etwas niedrigere Werte errechnet: Hier ergaben sich für die Skalen Werte zwischen Alpha = .75 und Alpha = .89, auf Indexebene lagen die Werte zwischen Alpha = .86 und Alpha = .91. Der Gesamtwert erreichte in der Erziehereinschätzung eine interne Konsistenz von Alpha = .96 und in der Elterneinschätzung von Alpha = .95. Zur Profilreliabilität werden keine Aussagen gemacht.
 

Validität

Die Inhaltsvalidität der englischsprachigen Version des BRIEF-P wird durch die Art der Itementwicklung unterstützt, welche auf klinischen Interviews mit Eltern und Erziehern sowie auf der klinischen Erfahrung der Autoren basiert (Daseking & Petermann, 2013, S. 34). Ebenfalls auf die englischsprachige Version bezogen, zeigten sich im Rahmen von Untersuchungen zu konvergenter und diskriminanter Validität signifikante Korrelationen zwischen r = .40 und r = .58 der Skalen "Working Memory" und "Plan/Organize" mit den Skalen "Aufmerksamkeitsprobleme", "Sozialer Rückzug" sowie "Emotionale Reaktivität" der Child Behavior Checklist 1,5-5 (CBCL 1,5-5; Achenbach & Rescorla, 2000). Zudem wurden die Korrelationen der Skalen des BRIEF-P mit den Skalen des Behavior Assessment System for Children (BASC; Reynolds & Kamphaus, 1992) berechnet. Hier ergaben sich Korrelationen von r > .70 zwischen den Skalen "Inhibit" sowie "Plan/Organize" mit der Skala "Hyperactivity" des BASC. Die Skalen "Shift" sowie "Emotional Control" waren dagegen mit Werten zwischen r = .51 und r = .76 mit den Skalen "Withdrawal", "Depression" und "Adaptability" des BASC assoziiert.
Sherman und Brooks (2010) fanden in einer faktorenanalytischen Untersuchung des BRIEF-P, dass der Test Informationen erfasst, die durch andere Beurteilungsskalen nicht gemessen werden können (Daseking & Petermann, 2013, S. 34). Zur Prüfung der dreifaktoriellen Struktur der deutschsprachigen Version des BRIEF-P wurden jeweils für Eltern- und Erzieherurteil separate Faktorenanalysen durchgeführt (Daseking & Petermann, 2013, S. 36), die die Struktur bestätigen konnten. Die Varianzaufklärung der drei Faktoren beträgt für das Elternurteil 91% und für das Erzieherurteil 90%. Inhaltlich wurden die drei Faktoren mit "Flexibilität", "Inhibitorische Selbstkontrolle" und "Metakognitive Entwicklung" betitelt.
Zur Untersuchung der klinischen Validität des deutschsprachigen BRIEF-P wurde 33 Kindern aus der Normierungsstichprobe die gleiche Anzahl Kinder aus Sprachheilkindergärten mit erhöhter Prävalenz von Sprachentwicklungsstörungen zugeordnet. Der Vergleich der beiden Gruppen zeigte für alle Mittelwertsvergleiche höhere und somit auffälligere T-Werte bei den Kindern mit Sprachentwicklungsstörung. 9 der 13 Kinder mit erhöhten Werten im Gesamttestwert stammten aus der Gruppe der sprachentwicklungsgestörten Kinder. In den klinischen Skalen ergaben sich signifikante Mittelwertsunterschiede in den Bereichen "Aufmerksamkeitswechsel" und "Arbeitsgedächtnis". Piskora, Sarimski und Hintermair (2010) fanden bei einer Stichprobe von n = 46 hörgeschädigten Kindern im Vorschulalter im Vergleich mit der US-amerikanischen Normierungsstichprobe der englischsprachigen Version des BRIEF-P deutlich erhöhte Raten auffälliger Befunde.
 

Normierung

Die Normierungsstichprobe stammt aus den Jahren 2012/2013 und wurde in unterschiedlichen Bundesländern Deutschlands erhoben, wobei für das Eltern- sowie das Erzieherurteil jeweils separate Normen gebildet wurden. Es wurden Einschätzungen über N = 460 Kinder erfasst (51% Jungen, 49% Mädchen; Durchschnittsalter = 65 Monate, SD = 14 Monate). Bei 197 Kindern (52% Jungen, 48% Mädchen; Durchschnittsalter = 55 Monate, SD = 14 Monate) gaben zusätzlich zum Elternurteil auch Erzieher aus der Kindertageseinrichtung ihr Urteil ab (Daseking & Petermann, 2013, S. 25). Die Betrachtung von Geschlechts- und Altersunterschieden zeigte die Notwendigkeit von geschlechts- und altersgruppenspezifischen Normen. Es ergaben sich hier für Mädchen in allen Skalen niedrigere Mittelwerte als für Jungen. Hinsichtlich der Altersunterschiede ergab sich für die Erziehereinschätzung ein deutlicherer Effekt als für die Elterneinschätzung. Die Normwerte liegen jeweils separat für das Eltern-und Erzieherurteil in Form von T-Werten und Prozenträngen für die Altersgruppen 2;0 bis 3;11 Jahre sowie 4;0 bis 6;11 Jahre vor.
 

Anwendungsmöglichkeiten

Das BRIEF-P kann im neuropsychologischen sowie im schul- und entwicklungspsychologischen Kontext eingesetzt werden, um Störungen exekutiver Fähigkeiten bei Kindern im Kindergartenalter zu untersuchen und Auffälligkeiten noch vor der Einschulung erkennen und behandeln zu können.
 

Bewertung

Mit der vorliegenden, an einer deutschen Stichprobe normierten Version des im englischsprachigen Raum bewährten BRIEF-P können Verhaltensauffälligkeiten von Kindern im Vorschulalter in alltäglicher Umgebung aus Sicht von Eltern und Erziehern valide und effizient erfasst werden. Somit steht mit der Adaptation des BRIEF-P im deutschsprachigen Raum ein dem ursprünglichen BRIEF entsprechendes Verfahren zur Verfügung, welches schon bei kleinen Kindern eingesetzt werden kann. Das Manual ist ausführlich sowie übersichtlich und anschaulich gestaltet. Es enthält eine zusammenfassende Übersicht über das Verfahren, welche zur schnellen Eindrucksbildung hilfreich sein kann. Der Auswertungsprozess ist sehr ausführlich beschrieben (Daseking & Petermann, 2013, S. 44 ff.), um auch unerfahrenen Personen eine angemessene Auswertung zu ermöglichen. Auch das Kapitel zur Interpretation der Testergebnisse ist äußerst ausführlich gestaltet und erläutert die dem Verfahren und den einzelnen Skalen zugrundeliegenden Konzepte genau, um eine korrekte inhaltliche Deutung und entsprechend angemessene Schlussfolgerungen zu gewährleisten.
Durchführungs-, Auswertungs- und Interpretationsobjektivität können als gegeben betrachtet werden, soweit dies bei einem Verfahren möglich ist, das auf subjektiven Einschätzungen beruht. Die internen Konsistenzen sowie die Interraterreliabilität sind insgesamt als vorteilhaft einzuschätzen. Faktorenanalysen bestätigten die dreifaktorielle Struktur des Verfahrens. Die klinische Validität konnte anhand der Untersuchung einer Stichprobe mit sprachentwicklungsgestörten Kindern gestützt werden. Konvergente und diskriminante Validität wurden anhand der Korrelationen von Skalen des BRIEF-P mit weiteren Verfahren bestätigt. Die beiden Validitätsskalen machen eine Verzerrung der Ergebnisse durch inkonsistentes oder negativ geprägtes Antwortverhalten unwahrscheinlich. Aufgrund der hohen Komplexität des Konstruktes Exekutive Funktionen sollten diese stets mithilfe verschiedener Verfahren erfasst werden (Isquith, Crawford, Espy & Gioia, 2005), daher ist eine Kombination des BRIEF-P beispielsweise mit spezifischen Leistungstests zu empfehlen. Zu kritisieren ist, dass Mütter- und Väterangaben nicht getrennt erfasst und normiert wurden. Ein solches Vorgehen hätte vermutlich Unterschiede deutlich gemacht, die nun nicht zur Verfügung stehen.
 

Literatur

  • Achenbach, T.M. & Rescorla, L. (2000). ASEBA preschool forms & profiles: An integrated system of multi-informant assessment. Burlington: University of Vermont, Research Center for Children, Youth, and Families.
  • Canfield, R.L., Espy, K.A., Henderson, C.R. & Cory-Schlecta, D. (2003). Low-level environmental lead exposure and executive functioning in young children. Child Neuropsychology, 9, 35-53.
  • Daseking, M. & Petermann, F. (2013). BRIEF-P. Verhaltensinventar zur Beurteilung exekutiver Funktionen für das Kindergartenalter. Deutschsprachige Adaptation des Behavior Rating Inventory of Executive Function - Preschool Version (BRIEF-P) von Gerard A. Gioia, Kimberly Andrews Espy und Peter K. Isquith. Bern: Huber.
  • Drechsler, R. (2007). Exekutive Funktionen. Zeitschrift für Neuropsychologie, 18, 233-248.
  • Gioia, G.A., Espy, K.A. & Isquith, P.K. (2003). Behavior Rating Inventory of Executive Function - Preschool Version (BRIEF-P). Odessa, FL: PAR.
  • Gioia, G.A., Isquith, P.K., Guy, S.C. & Kenworthy, L. (2000). Behavior Rating Inventory of Executive Function (BRIEF). Lutz, FL: PAR.
  • Isquith, P.K., Crawford, J.S., Espy, K.A. & Gioia, G.A. (2005). Assessment of executive function in preschool-aged children. Mental Retardation and Developmental Disabilities Research Reviews, 11, 209-215.
  • Piskora, J., Sarimski, K. & Hintermair, M. (2010). Exekutive Funktionen und psychische Auffälligkeiten bei hörgeschädigten Vorschulkindern. Eine Pilotstudie mit der deutschen Version des "Behavior Rating Inventory of Executive Function - Preschool Version" (BRIEF-P). Hörgeschädigten Pädagogik, 64, 166-175.
  • Reynolds, C.R. & Kamphaus, R.W. (1992). Behavior Assessment System for Children. Circle Pines, MN: American Guidance Service.
  • Sherman, E.M. & Brooks, B.L. (2010). Behavior Rating Inventory of Executive Function - Preschool version (BRIEF-P): Test review and clinical guidelines for use. Child Neuropsychology, 16 (5), 503-519.
  • Vaughn, B.E., Kopp, C.B. & Krakow, J.B. (1984). The emergence and consolidation of self-control from eighteen to thirty months of age: Normative trends and individual differences. Child Development, 55, 990-1004.
 

Wichtige neuere Publikationen

  • Melzer, J., Petermann, F. & Rißling, J.-K. (2016). Ein Vergleich von Kindern mit und ohne pragmatisch kommunikativen Defiziten in ihren kognitiven Basiskompetenzen und im Verhalten. Sprache, Stimme, Gehör, 40 (1), 42-46.
  • Sarimski, K. (2016). Exekutive Funktionen bei Kindern mit Down-Syndrom im Vorschulalter. Empirische Sonderpädagogik, 8 (4), 367-375.
 

Originalfassung/Anderssprachige Fassungen

  • Gioia, G.A., Espy, K.A. & Isquith, P.K. (2003). Behavior Rating Inventory of Executive Function - Preschool Version (BRIEF-P). Odessa, FL: Psychological Assessment Resources.
 

Rezensionen

  • Sherman, E.M. & Brooks, B.L. (2010). Behavior Rating Inventory of Executive Function - Preschool version (BRIEF-P): Test review and clinical guidelines for use. Child Neuropsychology, 16 (5), 503-519.
 
 Sarah List (20.05.2014)
 APA-Schlagworte/PSYNDEX Terms:

Computerized Assessment; Observation Methods; Questionnaires; Rating Scales; Test Norms; Developmental Measures; Preschool Students; Developmental Psychology; Cognitive Development; Cognitive Ability; Attention; Emotional Control; Self-Control; Short Term Memory; Childhood Play Behavior

Computergestützte Messung; Beobachtungsmethoden; Fragebögen; Rating-Skalen; Testnormen; Entwicklungstests; Kindergartenkinder; Entwicklungspsychologie; Kognitive Entwicklung; Kognitive Fähigkeiten; Aufmerksamkeit; Emotionale Kontrolle; Selbstkontrolle; Kurzzeitgedächtnis; Spielverhalten bei Kindern

 weitere Schlagworte:

2003 (BRIEF-P, englischsprachige Originalversion); 2013 (BRIEF-P, deutschsprachige Version); Hogrefe TestSystem; Testing-on-Demand; BRIEF; BRIEF-SR; ab 2 Jahre; bis 6 Jahre; 63 Items; Skalen: 1 Inhibition, 2 Aufmerksamkeitswechsel, 3 Emotionale Kontrolle, 4 Arbeitsgedächtnis, 5 Planen/Organisieren; Indizes: 1 Inhibitorische Selbstkontrolle, 2 Flexibilität, 3 Metakognitive Entwicklung; Gesamtwert Exekutive Funktionen; Normierungs-/Untersuchungsjahr: 2013; Stichprobe(n): 460
 Klassifikation:

Entwicklungstests; Kognitive Prozesse; Aufmerksamkeit; Entwicklungsstörungen und Autismus
Spezielle Tests zur kognitiven Entwicklung; Sonstige Verhaltensskalen
1.5; 12.99
 Anwendungstyp: Individual Diagnosis
 Art der Publikation: Test; Test in Print (90; 911)
 Sprache: German
 Übersetzungen: English
 Land: United States
 Publikationsjahr: 2013
 Änderungsdatum: 201905
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