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Intelligenz- und Entwicklungsskalen für das Vorschulalter

 PSYNDEX Tests-Dokument: 9006594
 

IDS-P - Intelligenz- und Entwicklungsskalen für das Vorschulalter (PSYNDEX Tests Review)

 

Intelligence and Development Scales - Preschool/author
Synonym(e): ids-P

 Grob, A., Reimann, G., Gut, J. & Frischknecht, M.-C.
 (2013). ids-P. Intelligence and Development Scales - Preschool. Intelligenz- und Entwicklungsskalen für das Vorschulalter [Testkoffer mit Manual, zwei Aufstellordnern, drei Kärtchensets, 15 Kunstfigurenkarten, 15 Holzklötzchen, einer Plastikplatte, zwei Unterlagen, einem Zeichenblock, einem Bleistift, einem Seil, einer Dose mit fünf Perlen und Würfeln und einem Band, 10 Würfeln, Bild mit Spielplatzsituation, Holzfigurenset, 25 Geschenken, 25 Protokollbögen und einer CD-ROM mit Auswerteprogramm]. Bern: Huber.

Preis: Euro 1 168,00 (Test komplett; Stand: 1.10.2013)

 Bezugsquelle: Testzentrale Hogrefe Verlag GmbH & Co. KG, Herbert-Quandt-Straße 4, D-37081 Göttingen ; E-Mail: testzentrale@hogrefe.de ; URL: info@testzentrale.de ; Stand: 1.11.2019.
Anmerkung: 2018 erschien eine Version IDS-2 - Intelligenz- und Entwicklungsskalen für Kinder und Jugendliche (Grob & Hagmann-von Arx, 2018; PSYNDEX Tests-Nr. 9007775).

 Adresse(n): o Prof. Dr. Alexander Grob, Universität Basel, Fakultät für Psychologie, Lehrstuhl Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie, Missionsstrasse 60/62, CH-4055 Basel, SCHWEIZ ; E-Mail: alexander.grob@unibas.ch ; URL: https://psychologie.unibas.ch/de/personen/alexander-grob/ ; Stand: 31.01.2019
o Lic. Phil. Marie-Claire Frischknecht, Schulpsychologin, Schulhaus Burghalden, CH-8497 Fischenthal, Switzerland ; E-Mail: spd@schulefischenthal.ch ; URL: http://www.schulefischenthal.ch/content.asp?ID=30 ; Stand: 1.10.2013
 WWW-Informationen:
 

Abstract

Diagnostische Zielsetzung:
In Ergänzung zur Vorgängerversion, den Intelligence and Development Scales IDS, erfassen die Intelligence and Development Scales - Preschool (IDS-P) sowohl die kognitive als auch die allgemeine Entwicklung von Vorschulkindern im Alter zwischen 3;00 und 5;11 Jahren. Mithilfe beider Testversionen können nun die zentralen Lern- und Leistungsvoraussetzungen von Vor- und Grundschulkindern erfasst, zur Erstellung inter- und intraindividueller Entwicklungsprofile sowie zur Ableitung ggf. notwendiger Interventionsmaßnahmen genutzt werden.


Aufbau:
Die zwei übergeordneten Bereiche (1) Kognitive Entwicklung und (2) Allgemeine Entwicklung werden in folgenden fünf Funktionsbereichen erfasst: (a) Kognition (sieben Untertests), (b) Psychomotorik (drei Untertests), (c) Sozial-Emotionale Kompetenz (ein Untertest), (d) Denken Logisch Mathematisch (ein Untertest) und (e) Sprache (drei Untertests). Darüber hinaus kann anhand qualitativer Hinweise der Umgang des Kindes mit der Testsituation (drei Untertests) beurteilt werden.


Grundlagen und Konstruktion:
Die Konstruktion der Aufgaben erfolgte in Anlehnung an die IDS. Die darin enthaltenen Aufgaben wurden weitgehend übernommen und nur im Hinblick auf die Anwendung bei jüngeren Kindern im Alter zwischen 3;00 und 5;11 Jahren angepasst. Die Gestaltung der einzelnen Untertests erfolgte unter Berücksichtigung etablierter Intelligenz- und Entwicklungstests wie etwa des Hamburg Wechsler Intelligenztests für Kinder - IV (HAWIK-IV), der Kaufman Assessment Battery for Children (K-ABC) oder des Wiener Entwicklungstests (WET).


Empirische Prüfung und Gütekriterien:
Reliabilität: Reliabilitätskennwerte liegen in Form von Trennschärfen, internen Konsistenzen (Cronbachs Alpha; jeweils n = 700) und Retestreliabilitäten (n = 57) vor. Insbesondere der Gesamtwert des Funktionsbereichs Kognition (Intelligenzwert) weist mit Alpha = .91 eine hohe interne Konsistenz und mit rtt = .90 eine ebenso hohe Stabilität auf. Die internen Konsistenzen der restlichen Funktionsbereiche liegen zwischen Alpha = .72 (Sozial-Emotionale Kompetenz) und Alpha = .92 (Psychomotorik), die Retestreliabilitäten zwischen rtt = .53 (Sozial-Emotionale Kompetenz) und rtt = .85 (Psychomotorik).
Validität: Die Validierung der IDS-P erfolgte anhand von Untersuchungen zur Konstrukt-, Kriteriums- und differentiellen Validität. Erwartungsgemäß zeigten sich dabei größtenteils signifikante Alterstrends und Interkorrelationen sowie eine hohe Passung zwischen der theoretisch angenommenen Faktorenstruktur und den empirischen Daten. Darüber hinaus bestätigen hypothesenkonforme Korrelationen zwischen ausgewählten Funktionsbereichen und konstruktnahen Verfahren deren Validität. Letztlich vermag die IDS-P zwischen verschiedenen Populationen (z.B. fremdsprachige oder sprachentwicklungsauffällige Kinder) zu unterscheiden.
Normen: Die Normierung wurde zwischen Oktober 2010 und März 2012 in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz durchgeführt (N = 700), auf deren Grundlage Normdaten für Kinder zwischen 3;00 und 5;11 Jahren berechnet wurden. Es liegen altersspezifische Normwerttabellen in Form von Wertpunkten, IQ-Werten und Prozenträngen vor.

 

Testkonzept

 

Theoretischer Hintergrund

Eine valide Intelligenzdiagnostik sollte gerade bei Kindern im Vor- und Grundschulalter mehr als die alleinige Erfassung kognitiver Leistungen umfassen. Vielmehr spielen allgemeine Entwicklungsaspekte wie etwa die psychomotorische und sozial-emotionale Entwicklung eine ebenso tragende Rolle zur Beurteilung zentraler Lernvoraussetzungen. Dementsprechend sollten sowohl die kognitive und allgemeine Entwicklung von Kindern des genannten Altersbereichs durch entsprechende Verfahren simultan erfasst werden können.
Da die Intelligence and Development Scales (IDS; Grob, Meyer & Hagmann-von Arx, 2009) dieser Forderung bereits für Kinder im Alter zwischen 5;00 und 10;11 Jahren nachkommen, bislang jedoch kein vergleichbares Verfahren zur Diagnostik jüngerer Kinder vorliegt, wurden die Intelligence and Development Scales - Preschool (IDS-P; Grob, Reimann, Gut & Frischknecht, 2013) mit der Intention entwickelt, diese Lücke zu schließen (Grob et al., 2013, S. 11). Dabei wurde besonders viel Wert auf ein umfassendes, kompetenzorientiertes Entwicklungsverständnis gelegt, welches sowohl den theoretischen als auch den praktischen Anforderungen gleichermaßen gerecht wird. Anders als noch bei der IDS besteht bei der IDS-P die Möglichkeit, die sozial-emotionale Kompetenz und den Umgang des Kindes mit der Testsituation zu beurteilen; beides Entwicklungsbereiche mit zentraler Bedeutung für vorschulische Leistungen.
Die IDS-P dient gleichermaßen zur differenzierten Beurteilung kognitiver Fähigkeiten wie auch zur Erstellung inter- und intraindividueller Entwicklungsprofile. Zusammen mit altersspezifischen Normwerten können auffällige Entwicklungen auf diese Weise frühzeitig entdeckt und entsprechende Interventionsmaßnahmen eingeleitet werden (Grob et al., 2013, S. 19).
 

Testaufbau

Die Untertests der IDS-P erfassen die fünf Funktionsbereiche (1) Kognition (sieben Untertests), (2) Psychomotorik (drei Untertests), (3) Sozial-Emotionale Kompetenz (ein Untertest), (4) Denken Logisch Mathematisch (ein Untertest) und (5) Sprache (drei Untertests), welche den beiden übergeordneten Bereichen Kognitive und Allgemeine Entwicklung zugeordnet werden können. Dabei repräsentieren die Untertests zur Beurteilung der kognitiven Entwicklung die vier zunehmend komplexer werdenden Bereiche (a) Wahrnehmung, (b) Aufmerksamkeit, (c) Gedächtnis und (d) Denken. Darüber hinaus kann anhand qualitativer Hinweise der Umgang des Kindes mit der Testsituation (drei Untertests) beurteilt werden. Die Aufgabenbeschreibungen der einzelnen Untertests sowie die jeweils zugehörigen Funktionsbereiche können Tabelle 1 entnommen werden.

Tabelle 1
Aufgabenbeschreibungen der einzelnen Untertests (UTs) zur Erfassung kognitiver und allgemeiner Funktionsbereiche (Grob, Reimann, Gut & Frischknecht, 2013, S. 20)
---------------------------------------------------------------------- 
Funktions- UT Aufgabenbeschreibung
bereich
----------------------------------------------------------------------
Kognitive Entwicklung
----------------------------------------------------------------------
Kognition WV Bilden einer aufsteigenden Reihenfolge verschieden
langer Buntstifte
GA1 Hören einer vorgelesenen Geschichte
AS Möglichst schnelle und korrekte Auswahl von Enten
mit einem bestimmten Merkmal (gelber Schnabel) aus
einer Menge verschiedener Enten
GP Korrektes Nachsprechen von Kunstwörtern mit auf-
steigender Silbenanzahl
GRV Wiedererkennen einer geometrischen Figur aus einer
Auswahl ähnlicher Figuren
DB Nachlegen geometrischer Figuren mithilfe drei- und
viereckiger Klötzchen
DK Korrekte Auswahl konzeptuell passender Bilder
GA2 Freies und gestütztes Erinnern der in GA1 gehörten
Geschichte
----------------------------------------------------------------------
Allgemeine Entwicklung
----------------------------------------------------------------------
Psycho- GM Seitliches Überspringen eines Seils, auf diesem
motorik Balancieren und auf einem Bein stehen
FM Möglichst schnelles Auffädeln von Perlen und
Würfeln in Übereinstimmung mit einer Bildvorlage
VM Abzeichnen geometrischer Figuren
----------------------------------------------------------------------
Sozial- SEK Erkennen von Emotionen anhand verschiedener
Emotionale Gesichtsausdrücke, Verstehen und Erklären sozialer
Kompetenz Situationen
----------------------------------------------------------------------
Denken DLM Lösen logisch-mathematischer Verständnisaufgaben
Logisch-
Mathematisch
----------------------------------------------------------------------
Sprache SE Korrekte sprachliche Wiedergabe eines Bildinhalts
WS Korrektes Benennen bildlich dargestellter Objekte
und Tätigkeiten
SR Nachspielen vorgesprochener Sätze mithilfe mehrerer
Holzfiguren
----------------------------------------------------------------------
Umgang mit der Testsituation
----------------------------------------------------------------------
TM Erkennen falscher Überzeugungen einer anderen Person
BA Warten auf ein Geschenk
AB Beurteilung von Durchhaltevermögen und Leistungsfreude
anhand einer vierstufigen Likert-Skala
----------------------------------------------------------------------
Anmerkungen. WV = Wahrnehmung Visuell, GA1 = Gedächtnis Auditiv erster Teil, AS = Aufmerksamkeit Selektiv, GP = Gedächtnis Phonologisch, GRV = Gedächtnis Räumlich-Visuell, DB = Denken Bildlich, DK = Denken Konzeptuell, GA2 = Gedächtnis Auditiv zweiter Teil, GM = Grobmotorik, FM = Feinmotorik, VM = Visuomotorik, SEK = Sozial-Emotionale Kompetenz, DLM = Denken Logisch-Mathematisch, SE = Sprache Expressiv, WS = Wortschatz, SR = Sprache Rezeptiv, TM = Theory of Mind, BA = Belohnungsaufschub, AB = Anstrengungsbereitschaft.

Auf der Ebene der einzelnen Untertests können umfassende Entwicklungsprofile erstellt und auf deren Grundlage differenzierte Interventionsmöglichkeiten abgeleitet werden. Zudem können die sieben kognitiven Untertests zu einem übergeordneten Intelligenzwert verrechnet werden.
 

Auswertungsmodus

Die Auswertung der in den einzelnen Untertests erzielten Leistungen kann sowohl auf inter- als auch auf intraindividueller Ebene erfolgen und anhand entsprechender Profile dargestellt werden.
Interindividuelle Ergebnisauswertung: Die pro Untertest erzielten Rohwertsummen werden anhand altersspezifischer Normwerttabellen in die entsprechenden Wertpunkte (M = 10, SD = 3) transformiert und auf dem Deckblatt des Protokollbogens eingetragen. Dabei erleichtert die zusätzliche grafische Repräsentation der Wertpunkte in Form entsprechender Ergebnisprofile deren Interpretation. Für die Wertpunktsummen der kognitiven Untertests können darüber hinaus ein übergeordneter Intelligenzwert und Prozentrang berechnet werden. Ferner besteht die Möglichkeit für die einzelnen Funktionsbereiche, anstelle der Rohwertsummen das Entwicklungsalter zur Ergebnisinterpretation heranzuziehen. Insbesondere bei weit über- bzw. unterdurchschnittlichen Leistungen kann das Entwicklungsalter wertvolle Zusatzinformationen liefern.
Intraindividuelle Ergebnisauswertung: Die intraindividuellen Stärken und Schwächen des Kindes können sowohl auf der Ebene der einzelnen Funktionsbereiche als auch auf der Ebene der Gesamtentwicklung bestimmt werden. Dabei erfolgt deren Bestimmung für beide Bereiche analog. Zunächst werden die Wertpunkte der einzelnen Funktionsbereiche addiert, durch die jeweilige Anzahl der Untertests dividiert und als durchschnittlicher Wertpunkt auf dem Deckblatt des Protokollbogens eingetragen. Mithilfe der dort angegebenen Wertpunktstandardabweichungen können dann (bereichsspezifische) Wertpunktbänder in die Ergebnisprofile eingezeichnet werden. Da diese wie Konfidenzintervalle zu interpretieren sind, können sie Hinweise auf (bereichsspezifische) Stärken und Schwächen geben - je nachdem, ob ein Wert ober-, inner- oder unterhalb eines umschriebenen Bereichs liegt.
Neben diesen quantitativen Auswertungen besteht die Möglichkeit, den Umgang des Kindes mit der Testsituation zu beurteilen. Dabei erfolgt die Beurteilung der in den entsprechenden Untertests erzielten Werte anhand altersspezifischer Perzentile.
Anstelle der manuellen Auswertung der Ergebnisse kann diese durch das mitgelieferte Auswertungsprogramm auch automatisch erfolgen.
 

Auswertungshilfen

Als Auswertungshilfe dient insbesondere die im Testmaterial enthaltene Auswertungssoftware, mit deren Hilfe die Ergebnisse automatisch ausgewertet werden. Darüber hinaus erleichtern die grafischen Ergebnisprofile sowie umfangreiche Interpretationshinweise und Fallbeispiele die Ergebnisinterpretation.
 

Auswertungszeit

Während zur manuellen Auswertungszeit keine Angaben gemacht werden, nimmt die computergestützte Auswertung einen lediglich minimalen Zeitaufwand in Anspruch.
 

Itembeispiele

Anmerkung: Da in Tabelle 1 bereits auf die Aufgabenbeschreibungen der einzelnen Untertests eingegangen wurde und zudem die Darstellung der visuellen Items nicht möglich ist, werden im Folgenden nur die Instruktionen der Untertests aufgeführt.
Denken Konzeptuell (Kognition): "Hier haben wir drei Bilder, die zusammengehören. Welche zwei dieser Bilder gehören hier noch dazu?"
Sprache Rezeptiv (Sprache): "Hier habe ich Holzfiguren! Ich sage dir, was die Figuren tun, und du spielst das nach. Beginne erst, wenn ich fertig gesprochen habe!"
1. Aufgabe: Der Hund geht in die Hundehütte
12. Aufgabe: Die Katze springt über den Hund, aber erst, wenn der Junge sich vor die Hundehütte gesetzt hat."
Theory of Mind (Umgang mit der Testsituation): "Jetzt spiele ich dir etwas vor. Pass gut auf. Das Mädchen spielt mit der Katze. Dann sagt sie zur Katze: 'Ich muss jetzt einkaufen gehen. Deinen Katzenkorb legen wir in die Hundehütte.' Das Mädchen legt den Katzenkorb in die Hundehütte und geht einkaufen. Während das Mädchen weg ist, kommt der Junge. Jetzt will er mit der Katze spielen. Er sieht den Katzenkorb in der Hundehütte und sagt: 'Also nein, der Katzenkorb gehört doch nicht in die Hundehütte! Der gehört doch in den Koffer (Testkoffer).' Der Junge legt den Katzenkorb in den Koffer und geht weg. Jetzt kommt das Mädchen wieder zurück und sucht den Katzenkorb. Wo sucht das Mädchen den Katzenkorb? Warum sucht das Mädchen den Katzenkorb da?"
 

Durchführung

 

Testformen

Die IDS-P werden als Individualtest durchgeführt. Neben der vorliegenden Version für drei- bis fünfjährige Kinder können mithilfe der IDS auch fünf- bis 10-jährige Kinder untersucht werden (Grob et al., 2009).
 

Altersbereiche

Das Verfahren ist bei Kindern im Alter zwischen 3;00 und 5;11 Jahren einsetzbar.
 

Durchführungszeit

Für den gesamten Test beträgt die durchschnittliche Durchführungsdauer ca. 60 bis 90 min. Erscheint dies für ein Kind unzumutbar, kann die Testdurchführung auch zu zwei unterschiedlichen Zeitpunkten (maximaler zeitlicher Abstand: eine Woche) erfolgen. Aufgrund des modularen Aufbaus besteht neben der Durchführung aller Untertests auch die Möglichkeit, einzelne Funktionsbereiche separat zu testen. Dabei sind pro Funktionsbereich folgende Durchführungszeiten einzuplanen: (1) Kognition: ca. 40 min, (2) Psychomotorik: ca. 15 min, (3) Sozial-Emotionale Kompetenz: ca. 5 min, (4) Denken Logisch-Mathematisch: ca. 5 min, (5) Sprache: ca. 10 min.
 

Material

Das Testmaterial setzt sich aus einem Manual, zwei Aufstellordnern, Stimulusmaterial in zwei Boxen, einem Zeichenblock, einem Bleistift, einer Auswertungssoftware sowie 25 Protokollbögen zusammen. Darüber hinaus werden ein Stift zum Protokollieren der Antworten sowie eine Uhr mit Stoppuhrfunktion benötigt.
 

Instruktion

Die Instruktionen erfolgen standardisiert und werden mit der Einleitung der einzelnen Untertests wortwörtlich aus den Aufstellordnern vorgelesen. Zur Gewährleistung einer möglichst ungezwungenen Testsituation sollten sie in einer dem Kind vertrauten Sprache präsentiert werden. Das Sprechen von Dialekt ist dementsprechend ausdrücklich erlaubt.
 

Durchführungsvoraussetzungen

Zur Gewährleistung eines reibungslosen Ablaufs sollte sich der Testleiter vor der ersten Testdurchführung hinreichend mit dem Testmaterial sowie den verschiedenen Durchführungs- und Auswertungsspezifika (z.B. Reihenfolge der Untertests, Einstiegsaufgaben, Umkehr- und Abbruchregeln) bekannt machen. Die eigentliche Testdurchführung sollte in einem Raum mit möglichst geringem Störpotenzial stattfinden. Wenngleich es sich bei der IDS-P prinzipiell um einen Individualtest handelt, können dennoch wichtige Bezugspersonen bei dessen Bearbeitung anwesend sein.
 

Testkonstruktion

Die Konstruktion der Aufgaben erfolgte in Anlehnung an die Intelligence and Development Scales (IDS; Grob et al., 2009), die selbst eine Überarbeitung des Kramer-Intelligenztests (KIT; Kramer, 1972) darstellen. Dabei wurden die darin enthaltenen Aufgaben weitgehend übernommen und nur im Hinblick auf die Anwendung bei jüngeren Kindern im Alter zwischen 3;00 und 5;11 Jahren angepasst. Dementsprechend wurde besonders viel Wert auf eine abwechslungsreiche, bunte und spielerische Gestaltung der Testmaterialien und -aufgaben gelegt. Die Gestaltung der einzelnen Untertests erfolgte unter Berücksichtigung etablierter Intelligenz- und Entwicklungstests wie etwa des Hamburg Wechsler Intelligenztests für Kinder - IV (HAWIK-IV; Petermann & Petermann, 2007), der Kaufman Assessment Battery for Children (K-ABC; dt. Version von Melchers & Preuß, 2009) oder des Wiener Entwicklungstests (WET; Kastner-Koller & Deimann, 2002).
Der vorliegenden Testversion gingen zwei Pilotversionen voraus, deren Durchführbarkeit im Rahmen zweier Voruntersuchungen untersucht wurde (n = 30 Kinder aus den Kantonen Basel Stadt und Zürich und n = 118 Kinder aus dem Kanton Basel Stadt). Auf der Grundlage der hierbei erzielten Kennwerte wurden Items mit zu geringer Trennschärfe und Reliabilität eliminiert, die verbliebenen Items anhand ihrer Schwierigkeit geordnet und einige Testanweisungen überarbeitet. Aus praxistauglichen Gründen wurden zudem einige Untertests entfernt und die Schwierigkeit bzw. Itemanzahl anderer Untertests erhöht. Die Untertests zur Erfassung des Umgangs mit der Testsituation wurden völlig neu konzipiert.
Die einzelnen Funktionsbereiche wurden modular aufgebaut, so dass diese einzeln oder ggf. zu unterschiedlichen Zeitpunkten erfasst werden können.
 

Gütekriterien

 

Objektivität

Die Vorgabe standardisierter Instruktionen gewährleistet zusammen mit leicht verständlichen, symbolhaft gestalteten Hinweisen in Manual und Protokollbogen eine korrekte Durchführung des Verfahrens. Darüber hinaus können die in den einzelnen Untertests erzielten Leistungen aufgrund klarer Bewertungskriterien eindeutig beurteilt und mithilfe der verfügbaren altersspezifischen Normwerte und ausführlicher Auswertungsbeispiele angemessen interpretiert werden. Dementsprechend ist sowohl die Durchführungs- als auch die Auswertungs- und Interpretationsobjektivität des Verfahrens gegeben.
 

Reliabilität

Zur Überprüfung der Reliabilität der IDS-P wurden Trennschärfen, interne Konsistenzen in Form von Cronbachs Alpha (jeweils n = 700) und Retestreliabilitäten (n = 57) in einem durchschnittlichen Zeitraum von fünf Monaten berechnet.
Sowohl die ermittelten Trennschärfen als auch die internen Konsistenzen entsprechen laut Grob et al. (2013) denjenigen gängiger Entwicklungsverfahren. Dabei weist insbesondere der Gesamtwert des Funktionsbereichs Kognition mit Alpha = .91 eine hohe interne Konsistenz und mit rtt = .90 eine ebenso hohe Stabilität auf. Die internen Konsistenzen der restlichen Funktionsbereiche betragen Alpha = .92 (Psychomotorik), Alpha = .72 (Sozial-Emotionale Kompetenz), Alpha = .84 (Denken Logisch-Mathematisch) und Alpha = .85 (Sprache); die Retestreliabilitäten rtt = .85 (Psychomotorik), rtt = .53 (Sozial-Emotionale Kompetenz), rtt = .80 (Denken Logisch-Mathematisch) und rtt = .69 (Sprache).
Des Weiteren wurden zur Prüfung der Auswertungsobjektivität Intraklassenkorrelationen berechnet (n = 25), welche Kennwerte zwischen ricc = .85 bis ricc = .99 annahmen.
 

Validität

Zur Validierung der IDS-P wurden Untersuchungen zur Prüfung der Konstrukt- und Kriteriumsvalidität sowie zur Differenzierungsfähigkeit vorgenommen.
Konstruktvalidität: Zur Überprüfung der Konstruktvalidität wurden die Alterstrends und Interkorrelationen der einzelnen Untertests und Funktionsbereiche berechnet und eine konfirmatorische Faktorenanalyse (CFA) durchgeführt. Hierzu wurden zunächst um die Aufgabenanzahl der jeweiligen Untertests bereinigte Schwierigkeitsindizes für die einzelnen Altersgruppen ermittelt (n = 700). Erwartungsgemäß zeigten sich in den einzelnen Untertests mit dem Alter zunehmend bessere Leistungen. Durch die Altersgruppe konnte pro Untertest zwischen 8% und 48% der Varianz aufgeklärt werden. Die anschließend über alle Altersgruppen hinweg berechneten Interkorrelationen der IDS-P Funktionsbereiche (n = 223) resultierten in meist signifikanten Kennwerten zwischen r = .10 (Psychomotorik und Sozial-Emotionale Kompetenz) und r = .55 (Kognition und Denken Logisch-Mathematisch). Darüber hinaus unterstützen die Ergebnisse der CFA (n = 700) die theoretisch angenommene Faktorenstruktur der IDS-P (Chi-Quadrat(140) = 409.838, p < .001; CFI = .928, RMSEA = .03).
Kriteriumsvalidität: Zur Überprüfung der Kriteriumsvalidität wurden die Leistungen der IDS-P mit jenen den Reynolds Intellectual Assessment Scales (RIAS; dt. Version von Hagmann-von Arx & Grob, in Vorb.), der Kaufmann Assessment Battery for Children (K-ABC; dt. Version von Melchers & Preuß, 2009), dem Sprachentwicklungstest für drei- bis fünfjährige Kinder (SETK 3-5; Grimm, 2001) sowie den Fremdeinschätzungsverfahren Strengths and Difficulties Questionnaire (SDQ; Goodman, 1997) und Children's Behaviour Questionnaire (CBQ; Rothbart, Ahadi, Hershey & Fisher, 2001) verglichen. Dabei ergaben sich jeweils hypothesenkonforme Zusammenhänge zwischen den einzelnen Verfahren. Die spezifischen Kennwerte können Tabelle 2 entnommen werden.

Tabelle 2
Korrelationen zwischen Untertests der IDS-P und weiteren konstruktnahen Verfahren (Grob, Reimann, Gut & Frischknecht, 2013, S. 163 ff.)
---------------------------------------------------------------------- 
IDS-P RIAS (n = 54)
Kognitive Entwicklung VI NVI AI
----------------------------------------------------------------------
Kognition .49** .56*** .63***
Wahrnehmung Visuell .74*** .76** .82**
Aufmerksamkeit Selektiv .40**a .35**a .45**a
Gedaechtnis Phonologisch .27* .40** .36**
Gedaechtnis Raeumlich-Visuell .36**a .42**a .51**a
Gedaechtnis Auditiv .39** .26 .35**
Denken Bildlich .49**a .52***a .55***a
Denken Konzeptuell .28*a .11a .24*a
----------------------------------------------------------------------
K-ABC (n = 26)
Rechnen
----------------------------------------------------------------------
Denken Logisch-Mathematisch .86***
----------------------------------------------------------------------
SETK 3-5 (n = 26)
Sprache SV MRB
----------------------------------------------------------------------
Sprache .61*** .49**
Sprache Expressiv .51** .70***
Wortschatz .75***a .46*a
Sprache Rezeptiv .39* .36*
----------------------------------------------------------------------
Fremdeinschätzungen
VPb VPc NA KF
----------------------------------------------------------------------
Sozial-Emotionale Kompetenz -.17** -.18** -.11* .16**
Belohnungsaufschub -.26** -.18** -.10 .24
Anstrengungsbereitschaft -.28*** -.25** -.13** .18**
Theory of Mind -.09 -.17** -.14** .13**
----------------------------------------------------------------------
Anmerkungen. IDS-P = Intelligence and Development Scales - Preschool (Grob et al., 2013), RIAS = Reynolds Intellectual Assessment Scales (dt. Version von Hagmann-von Arx & Grob, in Vorb.), K-ABC = Kaufmann Assessment Battery for Children (dt. Version von Melchers & Preuß, 2009), SETK 3-5 = Sprachentwicklungstest für drei- bis fünfjährige Kinder (Grimm, 2001); VI = Verbale Intelligenz, NVI = Nonverbale Intelligenz, AI = Allgemeine Intelligenz, SV = Satzverstehen, MRB = Morphologische Regelbildung, VP = Verhaltensprobleme, NA = Negativer Affekt, KF = Kontrollfähigkeit; *p < .05, **p < .01, ***p < .001, a = korrigiert für eingeschränkte Varianz in der Validierungsstichprobe, b = Einschätzungen der Eltern (n = 534), c = Einschätzungen extrafamiliärer Bezugspersonen (n = 451).

Differenzierungsfähigkeit: Zur Überprüfung der Differenzierungsfähigkeit wurde untersucht, inwieweit die IDS-P Leistungen normalbegabter Kinder von fremdsprachigen, sprachentwicklungsauffälligen oder frühgeborenen Kindern bzw. von Kindern mit Trisomie 21 oder allgemeiner Entwicklungsauffälligkeit zu unterscheiden vermag. Dabei ergaben sich durchweg erwartungskonforme Ergebnisse: So zeigten sich beim Vergleich fremd- und deutschsprachiger Kinder (jeweils n = 26) signifikante Gruppenunterschiede zu Ungunsten der fremdsprachigen Kinder lediglich in Bezug auf die sprachlich erfassten Untertests (Gedächtnis Auditiv und alle Untertests des Funktionsbereichs Sprache). Weiterhin erzielten sprachentwicklungsauffällige im Vergleich zu sprachlich unauffälligen Kindern (jeweils n = 21) schlechtere Leistungen in den Bereichen Gedächtnis (insbesondere im Untertest Gedächtnis Phonologisch), Denken Logisch-Mathematisch und Sprache Expressiv. Frühgeborene waren termingerecht geborenen Kindern (jeweils n = 39) insbesondere in den Bereichen Gedächtnis (vor allem im Untertest Gedächtnis Räumlich-Visuell), Denken (vor allem im Untertest Denken Bildlich) und Psychomotorik unterlegen. Darüber hinaus lagen die Leistungen von Kindern mit Trisomie 21 in allen Funktionsbereichen unter jenen normalentwickelter Kinder (jeweils n = 20). Letztlich ergab der Vergleich von Kindern mit allgemeinen Entwicklungsauffälligkeiten und unauffälligen Kindern (jeweils n = 20) signifikante Unterschiede in allen Funktionsbereichen, insbesondere aber in Bezug auf den Intelligenzwert und die Untertests Wahrnehmung Visuell, Aufmerksamkeit Selektiv und Gedächtnis Phonologisch.
 

Normierung

Die Normierung wurde zwischen Oktober 2010 und März 2012 in Deutschland (Raum Hamburg und Chemnitz), Österreich (Raum Salzburg, Linz und Kärnten) und der deutschsprachigen Schweiz durchgeführt. Dabei wurden die Leistungen von N = 713 Kindern aus Spielgruppen (14.6%), Kindertagesheimen (32.6%), Kindergärten (40.1%) und häuslicher Betreuung (2.6%) untersucht. Wenngleich die Normierung für Kinder zwischen 3;00 und 5;11 Jahren gedacht war, wurden auch Kinder zwischen 2;08 und 2;11 (n = 3) sowie zwischen 6;00 und 6;03 (n = 10) Jahren einbezogen.
Da es kaum Unterschiede zwischen den Leistungen der länder- und geschlechtsspezifischen Stichproben gab, wurden gemeinsame Normtabellen für alle drei Länder und beide Geschlechter erstellt. So liegen für die einzelnen Funktionsbereiche nach Alter differenzierte Normwerttabellen in Form von Wertpunkten, IQ-Werten und Prozenträngen vor.
 

Anwendungsmöglichkeiten

In Ergänzung zur Vorgängerversion, den Intelligence and Development Scales IDS, erfassen die Intelligence and Development Scales - Preschool (IDS-P) sowohl die kognitive als auch die allgemeine Entwicklung von Vorschulkindern im Alter zwischen 3;00 und 5;11 Jahren. Mithilfe beider Testversionen können nun die zentralen Lern- und Leistungsvoraussetzungen von Vor- und Grundschulkindern erfasst, zur Erstellung inter- und intraindividueller Entwicklungsprofile sowie zur Ableitung ggf. notwendiger Interventionsmaßnahmen genutzt werden. Das Verfahren eignet sich für Fragestellungen im Bereich der Intelligenz- und Entwicklungsdiagnostik, der Kindergarten- bzw. Schuleingangsdiagnostik sowie für den klinischen Bereich und kann von pädagogischen Fachkräften, Psychologen und Ärzten eingesetzt werden.
 

Bewertung

Mit den Intelligence and Development Scales - Preschool (IDS-P; Grob et al., 2013) liegt eine aktuelle Überarbeitung und erweiterte Normierung der Intelligence and Development Scales (IDS; Grob et al., 2009) vor, mit deren Hilfe es erstmals gelingt, sowohl die kognitive als auch die allgemeine Entwicklung von Vorschulkindern reliabel und valide zu erfassen. Dabei gewährleisten die weitgehend sprachfreien Aufgaben des Funktionsbereichs Kognition auch bei sprachlich beeinträchtigten Kindern eine faire Einschätzung der Intelligenz. Anders als bei der Vorgängerversion besteht nun die Möglichkeit, sozial-emotionale Kompetenzen sowie weitere qualitative Aspekte zum Umgang des Kindes mit der Testsituation zu erfassen. Damit wird das Verfahren dem Anspruch einer umfassenden Intelligenz- und Entwicklungsdiagnostik durchaus gerecht.
Positiv hervorzuheben sind sowohl die spielerisch gestalteten Aufgaben als auch das abwechslungsreiche und kindgerechte Testmaterial. Darüber hinaus bietet der modulare Aufbau der einzelnen Funktionsbereiche einen flexiblen und ökonomischen Einsatz des Verfahrens, welcher individuell auf die Bedürfnisse des Kindes abgestimmt werden kann. Hierbei stören lediglich die in den Aufstellordnern visuell schlecht voneinander abgegrenzten Funktionsbereiche und Untertests.
Die Gütekriterien können insgesamt als zufriedenstellend bewertet werden. Mit Ausnahme der Sozial-Emotionalen Kompetenz liegen alle Retestreliabilitäten und internen Konsistenzen in einem mittleren bis hohen Bereich und sind gemäß den Kriterien von Evers (2001) und Kersting (2006) "als ausreichend zu interpretieren" (Grob et al., 2013, S. 155). Während der übergeordnete Intelligenzwert als Grundlage für wichtige Entscheidungen genutzt werden kann, sollten die Kennwerte aller weiteren Funktionsbereiche lediglich als wertvolle Zusatzinformationen dienen. Zur Validierung des Verfahrens wurden umfangreiche Studien mit insgesamt ausreichenden, in einigen Subgruppen jedoch sehr geringen, Stichprobengrößen durchgeführt. Dabei unterstützen die Ergebnisse sowohl die Konstrukt- und Kriteriums- als auch die differentielle Validität der IDS-P. Die zur Erstellung der Normwerte erfasste Population kann als repräsentativ, aktuell und mit N = 700 auch als hinreichend groß beurteilt werden. Wünschenswert wären lediglich genauere Angaben zur Kennwerteberechnung gewesen.
 

Literatur

  • Evers, A. (2001). Improving test quality in the Netherlands: Results of 18 years of test ratings. International Journal of Testing, 1, 137-153.
  • Goodman, R. (1997). The Strengths and Difficulties Questionnaire: A research note. Journal of Child Psychology and Psychiatry, 38, 581-586.
  • Grimm, H. (2001). Sprachentwicklungstest für drei- bis fünfjährige Kinder (SETK 3-5). Göttingen: Hogrefe.
  • Grob, A., Meyer, C.S. & Hagmann-von Arx, P. (2009). Intelligence and Development Scales (IDS). Bern: Huber.
  • Grob, A., Reimann, G., Gut, J. & Frischknecht, M.-C. (2013). ids-P. Intelligence and Development Scales - Preschool. Intelligenz- und Entwicklungsskalen für das Vorschulalter. Bern: Huber.
  • Hagmann-von Arx, P. & Grob A. (in Vorb.). Reynolds Intellectual Assessment Scales (RIAS), deutsche Version.
  • Kastner-Koller, U. & Deimann, P. (2002). Wiener Entwicklungstest (WET) (2., überarbeitete und neu normierte Auflage). Göttingen: Hogrefe.
  • Kersting, M. (2006). Zur Beurteilung der Qualität von Tests: Resümee und Neubeginn. Psychologische Rundschau, 57 (4), 243-253.
  • Kramer, J. (1972). Intelligenztest. Mit einer Einführung in Theorie und Praxis (4., revidierte Auflage). Solothurn: Antonius.
  • Melchers, P. & Preuß, U. (2009). Kaufman Assessment Battery for Children (K-ABC). Deutsche Version (8., unveränderte Auflage). Frankfurt a.M.: Pearson.
  • Petermann, F. & Petermann, U. (2007). Hamburg Wechsler Intelligenztest für Kinder - IV (HAWIK-IV). Bern: Huber.
  • Rothbart, M.K., Ahadi, S.A., Hershey, K.L. & Fisher, P. (2001). Investigations of temperament at 3-7 years: The Children's Behavior Questionnaire. Child Development, 72, 1394-1408.
 

Wichtige neuere Publikationen

  • Frischknecht, M.-C., Reimann, G. & Grob, A. (2015). Erkennen Eltern Entwicklungsdefizite im Vorschulalter? Zur Akkuratheit elterlicher Einschätzungen kindlicher Entwicklung. Kindheit & Entwicklung, 24 (2), 70-77.
  • Grob, A. & Hagmann-von Arx, P. (2018). IDS-2. Intelligence and Development Scales - 2. Intelligenz- und Entwicklungsskalen für Kinder und Jugendliche. Bern: Hogrefe.
  • Schweizer, F., Hagmann-von Arx, P., Ledermann, T. & Grob, A. (2018). Geschlechtsinvarianz und Geschlechtsdifferenzen in der Intelligenzeinschätzung mit den Intelligence and Development Scales. Diagnostica, 64 (4), 203-214. https://doi.org/10.1026/0012-1924/a000207
 

Rezensionen

  • Grob, A., Reimann, G., Gut, J., Frischknecht, M.-C. (2013). Intelligence and Development Scales - Preschool (IDS-P). Intelligenz- und Entwicklungsskalen für das Vorschulalter. Bern: Huber. Test komplett 1.168,00 Euro, Verbrauchsmaterial pro Durchführung 6,28 Euro (Neuere Testverfahren). Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 64 (4), 310-319.
  • Illieva, I. (2019). Intelligenz- und Entwicklungsskalen für das Vorschulalter (IDS-P). Intelligence and Development Scales - Preschool. Alexander Grob, Giselle Reimann, Janine Gut & Marie-Claire Frischknecht. Bern: Huber, 2013. In D. Schellig, D. Heinemann, B. Schächtele & W. Sturm (Hrsg.), Handbuch neuropsychologischer Testverfahren. Band 3 (S. 403-415). Göttingen: Hogrefe.
  • Renner, G. (2014). Grob, A., Reimann, G., Gut, J. & Frischknecht, M.-C. (2013). Intelligence and Development Scales - Preschool (IDS-P) (Testinformation). Diagnostica, 60 (4), 229-232.
 
 Jennifer Schroth (18.06.2013)
 APA-Schlagworte/PSYNDEX Terms:

Classical Test Theory; Computerized Assessment; Observation Methods; Rating Scales; Photographs; Pictorial Stimuli; Subtests; Test Battery; Test Norms; Developmental Measures; Intelligence Measures; Preschool Students; Cognitive Development; Logical Thinking; Mathematical Ability; Motor Development; Perceptual Development; Psychological Development; Psychomotor Development; Psychosocial Development

Klassische Testtheorie; Computergestützte Messung; Beobachtungsmethoden; Rating-Skalen; Photographien; Bild-Stimuli; Untertests; Testbatterie; Testnormen; Entwicklungstests; Intelligenztests; Kindergartenkinder; Kognitive Entwicklung; Logisches Denken; Mathematische Fähigkeit; Motorische Entwicklung; Wahrnehmungsentwicklung; Psychische Entwicklung; Psychomotorische Entwicklung; Psychosoziale Entwicklung

 weitere Schlagworte:

2009 (IDS); 2013 (IDS-P); 2018 (IDS-2); Begabung; Unterstützungsbedarf; ab 3;0 Jahre; bis 5;11 Jahre; Funktionsbereiche: 1 Kognition, 2 Psychomotorik, 3 Sozial-Emotionale Kompetenz, 4 Denken Logisch Mathematisch, 5 Sprache; Untertests: Theory of Mind (Einstieg), 1 Wahrnehmung Visuell, 2 Gedächtnis Auditiv, 3 Aufmerksamkeit Selektiv, 4 Gedächtnis Phonologisch, 5 Gedächtnis Räumlich, 6 Denken Bildlich, 7 Denken Konzeptuell, 8 Grobmotorik, 9 Feinmotorik, 10 Visuomotorik, 11 Sozial-emotionale Kompetenz, 12 Denken Logisch-mathematisch, 13 Sprache Expressiv, 14 Wortschatz, 15 Sprache Rezeptiv, 16 Belohnungsaufschub, 17 Anstrengungsbereitschaft; Normierungs-/Untersuchungsjahr: 2011; Stichprobe(n): 700
 Klassifikation:

Entwicklungstests; Kognitive Entwicklung und Wahrnehmungsentwicklung; Psychosoziale Entwicklung und Persönlichkeitsentwicklung; Schul- und Bildungsberatung
Allgemeine Entwicklungstests; Intelligenztests für Kinder
1.2; 2.3
 Anwendungstyp: Individual Diagnosis, Remedial Diagnosis
 Art der Publikation: Test; Test in Print (90; 911)
 Sprache: German
 Land: Switzerland
 Publikationsjahr: 2013
 Änderungsdatum: 201601
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