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Verhaltensbeobachtungsbogen für Vorschulkinder

 PSYNDEX Tests-Dokument: 9006385
 

VBB-VK - Verhaltensbeobachtungsbogen für Vorschulkinder (PSYNDEX Tests Review)

 

Behavior Observation Schedule for Preschool Children/zpid
Synonym(e): Skala zur Kennzeichnung von Entwicklungsauffälligkeiten; Entwicklungsauffälligkeiten

 Ettrich K.U. & Ettrich, C.
 (2010). Verhaltensbeobachtungsbogen für Vorschulkinder (VBB-VK) [Beilage: CD-ROM mit "Fragebogen und Auswertungsblatt" sowie "VBB-VK-Schablone"]. Göttingen: Cuvillier.

ISBN: 9783869553344
Preis: Euro 17,10 (Buch mit CD-ROM; Stand: 10.4.2012)

 Bezugsquelle: Cuvillier Verlag, Nonnenstieg 8, D-37075 Göttingen; E-Mail: info@cuvillier.de; URL: http://www.cuvillier.de/; Stand: 10.4.2012
Anmerkung: Der Verhaltensbeobachtungsbogen mit Auswertungsschema sowie einem Auswertungsschlüssel sind auf einer dem Buch beigelegten CD-ROM enthalten.

 Adresse(n): o Prof. Dr. med. Christine Ettrich, Universität Leipzig, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters, Riemannstraße 32-34, D-04107 Leipzig ; E-Mail: ettrichc@medizin.uni-leipzig.de ; Stand: 10.4.2012
o Prof. Dr. Klaus Udo Ettrich, Emeritus, Institut für Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie und Psychodiagnostik, Seeburgstraße 14-20, D-04103 Leipzig ; E-Mail: ettrich@rz.uni-leipzig.de ; Stand: 13.11.2011
 WWW-Informationen:
 

Abstract

Diagnostische Zielsetzung:
Der VBB-VK dient als Screeningverfahren, das sich zur Identifizierung von möglicherweise entwicklungsgefährdeten Vorschulkindern eignet.


Aufbau:
Der Beobachtungsbogen ist von Kindergärtnerinnen auszufüllen und umfasst 23 Items, die sich fünf Merkmalsbeschreibungen zuordnen lassen: (1) Beobachtungen zum Sozialverhalten (k = 3), (2) Beobachtungen zum Leistungsverhalten (k = 11), (3) Beobachtungen zum Arbeitsverhalten (k = 5), (4) Einschätzung des Erziehungsinteresses und des Erziehungsstiles im Elternhaus (k = 2), (5) Beurteilung der Schulfähigkeit und der Schulprognose (k = 2). Jeder Frage sind verbale Antwortkategorien zugeordnet, die die Differenzierungsleistung der Auskunftspersonen bezüglich des jeweiligen Fragegegenstandes berücksichtigen. Die Auswertung erfolgt auf drei Ebenen: (1) Bestimmung des Symptomwertes der Antwortkategorien, (2) Ermittlung von entwicklungsgefährdeten Vorschulkindern (Summe Symptomwerte), (3) Ermittlung interventionsbedürftiger Verhaltensbereiche (Aufsummierung Symptomwerte der Merkmalsbereiche).


Grundlagen und Konstruktion:
Der VBB-VK greift auf einen von den Testautoren entwickelten Kinderbeobachtungsfragebogen aus dem Jahre 1985 zurück, der in der psychodiagnostischen Praxis gute Aufnahme gefunden hatte. Die Auswahl der Fragen erfolgte teilweise anhand von bereits vorliegenden, nicht standardisierten Fragebögen zur Schulfähigkeitsproblematik und beruht teilweise auf eigenen Erfahrungen der Autoren. Eine Itemanalyse führte zur Reduktion des Fragenumfangs auf 23 Fragen. An mehreren Analysestichproben und im Rahmen einer Längsschnittstudie wurden Item- und Standardwerte sowie Symptomwerte ermittelt.


Empirische Prüfung und Gütekriterien:
Reliabilität: Die interne Konsistenz für die Skala "Entwicklungsauffälligkeiten" beträgt in der Gesamtstichprobe Cronbachs Alpha = .91.
Validität: Explorative Faktorenanalysen erbrachten für die 19 Items der Skala "Entwicklungsauffälligkeiten" eine fünf- bzw. vierfaktorielle Struktur mit den Faktoren "Lernfähigkeit", "Arbeitsausführung", "Fragen zum Sozialverhalten und Erziehungseinflüssen" und "Mengenverständnis" bzw. "Lernfähigkeit". Die Gesamtskala "Entwicklungsauffälligkeiten" korreliert mit dem klinischen Urteil zwischen r = .13 bis .62. Die prognostische Validität mit der Schulleistungszahl (Schulnoten) korreliert mit der Skala "Entwicklungsauffälligkeiten" zu r = .69 und in den Merkmalsbereichen Sprache, Mengenverständnis, Lernfähigkeit, Arbeitsverhalten und Schulfähigkeit zwischen r = .41 bis r = .60.
Normen: Für die Normierungsstichprobe (n = 462) sowie die Normüberprüfungsstichprobe (n = 562) wurde die Häufigkeitsbesetzung der Antwortkategorien erfasst. Die Standard-nine-Werte wurden über Flächentransformation der Antwortkategorien nach McCall ermittelt. Durch die vorgegebene Zuordnungsgrenze (Stanine = 2) werden rund 85% tatsächlicher Problemkinder bei einer Sensitivität von 92.6% und Spezifität von 81.2% des Verfahrens erfasst.

 

Testkonzept

 

Theoretischer Hintergrund

Mit dem "Verhaltensbeobachtungsbogen für Vorschulkinder" (VBB-VK; Ettrich & Ettrich, 2010) sollen psychisch entwicklungsgefährdete Kinder bereits vor dem Schuleintritt erkannt werden, um sie dann einer weiterführenden differentialdiagnostischen Untersuchung und ggf. einer darauf aufbauenden Behandlung zuzuführen. Als "psychisch entwicklungsgefährdet" werden Kinder bezeichnet, bei denen ungünstige Voraussetzungen für den Schulbesuch gegeben sind (S. 28).
Mit dem VBB-VK sollen möglichst vollständig und frühzeitig Problemkinder erfasst und deren Entwicklung im Sozial- und Leistungsbereich hinsichtlich der Bewältigung schulischer Anforderungen beurteilt werden, um ihnen fachwissenschaftlich begründete Hilfen zu gewähren. Der Test stützt sich auf das methodische Konzept der standardisierten schriftlichen Befragung (Ettrich, 1979, 1991) und liegt einer ersten Untersuchung mit 36 Fragen zum Leistungs- und Sozialverhalten der Kinder sowie zu einigen Umwelteinwirkungen zu Grunde. Die Auswahl der Fragen erfolgte teilweise anhand bereits vorliegenden, nicht standardisierten Fragebögen zur Schulfähigkeitsproblematik, teilweise anhand eigener Erfahrungen der Autoren. Er ist auf die Erfassung des Entwicklungsstandes individueller Lernvoraussetzungen und einiger Umweltwirkungen, die im Hinblick auf die Bewältigung schulischer Anforderungen von Bedeutung sind, orientiert. Der Verhaltensbeobachtungsbogen berücksichtigt solche Komponenten der Schulfähigkeit, die als wesentliche Lernvoraussetzungen im Zusammenhang mit der Einschulungsproblematik immer wieder betont werden (vgl. Baumann, 2002; Schenk-Danziger, 1998).
Operationalisiert werden im Einzelnen:
(1) Beobachtungen zum Sozialverhalten: Fragen nach der Interaktion mit Gleichaltrigen und der Interaktion mit der Erzieherin (Ettrich & Ettrich, 2010, S. 63)
(2) Beobachtungen zum Leistungsverhalten:
(a) Entwicklung des Sprechens und Beherrschung der Sprache: altersgerechte Entwicklung der Sprach- und Sprechfertigkeiten: Wie spricht das Kind, wie bildet es Sätze, Ausspracheschwierigkeiten, kann es ein Erlebnis zusammenhängend erzählen?
(b) Mengenverständnis: Ermittlung des Mengenverständnis und einfache mathematische Operationen: Wie weit kann das Kind fehlerlos zählen, größte Menge, die das Kind erfassen kann, Gleichheit zwischen Mengen
(c) Lernfähigkeit im Sinne von Gedächtnis und Merkfähigkeit: Wie kann das Kind eine Geschichte nacherzählen, wie lernt das Kind Gedichte?
(3) Beobachtungen zum Arbeitsverhalten: Wie beteiligt sich das Kind an Beschäftigungen, wie reagiert es auf Misserfolge, Arbeitstempo, Sauberkeit der Arbeiten, Genauigkeit der Arbeitsausführung
(4) Einschätzung des Erziehungsinteresses und des Erziehungsstiles im Elternhaus: Wie ist der Erziehungsstil des Elternhauses, wie ist das Elternhaus an den Fortschritten des Kindes interessiert?
(5) Beurteilung der Schulfähigkeit und der Schulprognose: Beurteilung der Schulfähigkeit durch die Erzieherin, wie wird der künftige Schulerfolg des Kindes eingeschätzt?
Insgesamt werden 23 Merkmale abgefragt. Der Beobachtungsbogen wird als Screeningverfahren eingesetzt. Außerdem bietet sich seine Anwendung als ergänzendes diagnostisches Verfahren für die Schuleingangsuntersuchung, die Entwicklungsbeurteilung oder die Beurteilung einer psychischen Deviation an (Ettrich & Ettrich, 2010, S. 25).
 

Testaufbau

Der Fragebogen liegt in einer Fremdbeurteilungsform für Kindergärtnerinnen über die von ihnen betreuten Kinder vor. Er umfasst 23 Items, die sich auf solche Verhaltens- und Beurteilungsbereiche beziehen, die den Kindergärtnerinnen aus dem täglichen Umgang mit dem Kindern bei den organisierten Beschäftigungen und beim Spiel sowie über den täglichen Kontakt mit den Eltern gut vertraut sind. Die Fragen lassen sich fünf angezielten Merkmalsbereichen zuordnen:
(1) Beobachtungen zum Sozialverhalten (k = 3)
(2) Beobachtungen zum Leistungsverhalten (k = 11)
(3) Beobachtungen zum Arbeitsverhalten (k = 5)
(4) Einschätzung des Erziehungsinteresses und des Erziehungsstiles im Elternhaus (k = 2)
(5) Beurteilung der Schulfähigkeit und der Schulprognose (k = 2).
Jeder Frage sind verbale Antwortkategorien zugeordnet, die die Differenzierungsleistung der Auskunftspersonen bezüglich des jeweiligen Fragegegenstandes berücksichtigen (Ettrich & Ettrich, 2010, S. 18); z.B. Wie verhält sich das Kind zur Erzieherin? 1. Ängstlich, gehemmt; 2. Schüchtern, unsicher; 3. Aufgeschlossen, selbstsicher; 4. Distanzart, kess; 5. Distanzlos.
 

Auswertungsmodus

Auf der Rückseite des Beobachtungsbogens wurde für die Vereinfachung der Auswertung ein Antwortblatt mit Auswertungsschema zusammengestellt. In der dritten Spalte "Kategorie" sind die Antworten enthalten, die Symptomwert besitzen. In der Spalte "Bereich" sind Fragen zur Kennzeichnung eines Merkmalbereiches zusammenzufassen. Hinter dieser Spalte wird dann der Summenwert, der sich aus dem Vergleich der Spalte "Antwort" mit der Spalte "Kategorie" ergibt, eingesetzt. Durch Summation der Werte in der Spalte "Summe" ergibt sich der Kennwert für die Skala "Entwicklungsauffälligkeiten". Anschließend wird aus Tabelle II (Anhang) der entsprechende Standardwert eingetragen.
Die Summe aller Symptomwerte bildet den operationalen Indikator für die verfahrensspezifische Entscheidung der Frage, ob eine mögliche Entwicklungsgefährdung vorliegt, ob also ungünstige Voraussetzungen für den Schulbesuch bei einem Kind gegeben sind. Die so gebildete Skala wird "Skala zur Kennzeichnung von Entwicklungsauffälligkeiten" bezeichnet.
Für die weiterführende Analyse interventionsbedürftiger Merkmalsbereiche kann die Tabelle II (Anhang; Ettrich & Ettrich, 2010, S. 85) herangezogen werden. Zu den Summenwerten der Merkmalsbereiche werden die entsprechenden Standardwerte bestimmt. Außerdem kann eine detaillierte Analyse der verfahrensspezifischen Verhaltensprofils durchgeführt werden (Tabelle I im Anhang; S. 85). Die Spalte "Antwort" wird mit den Eintragungen in Tabelle I verglichen und der so ermittelte Standardwert eingetragen.
 

Auswertungshilfen

Für die Rationalisierung des Auswertungsschrittes kann die auf CD-ROM als PDF-Datei enthaltene Streifenschablone benutzt werden, auf der an den entsprechenden Stellen die symptomatischen Kategorien vermerkt sind. Die Schablone wird an die Eintragungen im Verhaltensbeobachtungsbogen angelegt. Jede Übereinstimmung von Antwort und Symptomwert wird als ein Rohwertpunkt gezählt.
 

Auswertungszeit

Für die routinemäßige Datenaufbereitung durch eine Hilfskraft werden zwei bis drei Minuten benötigt. Nach Aufbereitung des Materials ist eine weitere Entscheidung über die Zuführung zur gezielten differenzialdiagnostischen Untersuchung auf Grund der gesicherten Auswertungs- und Interpretationsobjektivität rasch und sicher möglich (Ettrich & Ettrich, 2010, S. 24).
 

Itembeispiele

Anmerkung: Nachfolgend werden Items mit hohen Trennschärfenkoeffizienten für den jeweiligen Merkmalsbereich wiedergegeben.

Schulfähigkeit:
Frage 17: "Wie beurteilen Sie die Schulfähigkeit des Kindes?"
Frage 23: "Wie schätzen Sie den künftigen Schulerfolg des Kindes ein?"
Sprache:
Frage 4: "Wie spricht das Kind"?
Frage 6: "Hat das Kind bei einigen Lauten Ausspracheschwierigkeiten?"
Arbeitsverhalten:
Frage 16: "Wie beteiligt sich das Kind an den Beschäftigungen?"
Frage 18: "Wie reagiert es auf Misserfolge?"
 

Durchführung

 

Testformen

Beim VBB-VK handelt es sich um die überarbeitete Fassung des Kinderbeobachtungsbogens (KBB) von Ettrich aus dem Jahre 1985, der in Papierform vorliegt und als Screeningfragebogen bezüglich des Übergangs vom Vorschul- zum Grundschulalter eingesetzt wird. Für den Fall, dass der Beobachtungsbogen nicht gezielt als Screeningverfahren eingesetzt wird, bietet sich seine Anwendung als ergänzendes diagnostisches Verfahren für die Einschulungsuntersuchung, die Entwicklungsbeurteilung oder die Beurteilung einer psychischen Deviation durch den Psychologen, Kinderarzt, Kinderpsychiater oder Kinder- und Jugendlichentherapeuten an, da er Informationen über einen Lebensbereich des Kindes bereitstellt, der sich der unmittelbaren Beobachtung durch den Diagnostiker weitgehend entzieht.
 

Altersbereiche

Der Bogen eignet sich zur Einschätzung von Vorschulkindern.
 

Durchführungszeit

Für das Ausfüllen eines Beobachtungsbogens werden etwa 10 Minuten benötigt.
 

Material

Pro Testperson werden ein Beobachtungsbogen und Schreibgerät benötigt. Auf der Rückseite des Beobachtungsbogens wurde für die Vereinfachung der Auswertung ein Antwortblatt mit Auswertungsschema zusammengestellt. Beobachtungsbogen und Auswertungsblatt sind als PDF-Dateien auf der beiliegenden CD-ROM enthalten.
 

Instruktion

Auf dem Beobachtungsbogen finden sich Hinweise zur Handhabung.
 

Durchführungsvoraussetzungen

Das Verfahren ist zur Anwendung und Auswertung für die Hand des Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten, des Psychologen, des Kinder- und Jugendarztes und des Kinder- und Jugendpsychiaters bestimmt. Der VBB-VK erfordert keine fachpsychologischen Vorkenntnisse der Auskunftspersonen (Ettrich & Ettrich, 2010, S. 10). Das Verfahren objektiviert Beobachtungen von Kindergärtnerinnen über die von ihnen betreuten Kinder und ermöglicht es, diese Informationen für die Beurteilung des Entwicklungsstandes im Hinblick auf die Bewältigung schulischer Anforderungen zu nutzen.
 

Testkonstruktion

In einer ersten Untersuchung zur Thematik (Diedrich & Ettrich, 1968) wurden 36 Fragen zum Leistungs- und Sozialverhalten der Kinder sowie zu einigen Umwelteinwirkungen analysiert. Eine Itemanalyse führte zur Reduktion des Frageumfangs. Wegen ungünstiger Kennwerte wurden vor allem Fragen, die eine globale Einschätzung des Verhaltens erfordern, ausgeschlossen. Die verbleibenden 23 Fragen beziehen sich auf solche Verhaltens- und Beurteilungsbereiche, die den Kindergärtnerinnen aus dem täglichen Umgang mit den Kindern bei den organisierten Beschäftigungen und beim Spiel sowie über den täglichen Kontakt mit den Eltern gut vertraut sind.
Für die weitere Verfahrensentwicklung und Neugestaltung des VBB-VK wurden N = 2 321 Vorschulkinder untersucht. Es werden weitere Analysestichproben beschrieben, eine erste Analysestichprobe wird in Ettrich und Guthke (1972) erläutert. Die Validierungsstichprobe (n = 212) setzt sich aus Anteilen von Kindern aus zwei Einschulungsjahrgängen zusammen, die klinisch-psychologisch untersucht wurden. Weiter wurde eine Analysestichprobe (n = 256) im Rahmen der Längsschnittstudie "Früherkennung und Frühförderung entwicklungsbeeinträchtigter Klein- und Vorschulkinder" (Ettrich, 1994, 2000) hinzugefügt und die Schwierigkeitsindices der Items und ihre Trennschärfen nochmals überprüft.
Mehrere explorative Faktorenanalysen wurden durchgeführt, um zu überprüfen, ob die nach deskriptiv-logischen Aspekten durchgeführte Abgrenzung von Merkmalsbereichen auch der internalen Charakteristik der Gewährspersonen entspricht (S. 62). Die beste Übereinstimmung fanden die Autoren bei Berechnungen mit Vier- bis Fünf-Faktorenlösungen.
Die wichtigsten psychometrischen Kennwerte der Items (Mittelwerte, Standardabweichungen, Häufigkeitsverteilungen, Standardwerte) sind im Testmanual tabelliert (Ettrich & Ettrich, 2010, S. 29 ff). Die Rohwerte der Skala "Entwicklungsauffälligkeiten" wurden über Flächentransformation in Standardwerte transformiert.
Die Häufigkeitsanalyse ergab einen prozentual niedrigen Anteil symptomauffälliger Kinder. Extrem niedrige Häufigkeiten ergaben sich bei den Fragen 15 ("Gedichtlernen": mehr als 10 Wiederholungen) oder Frage 22 ("Ungünstiger elterlicher Erziehungsstil" = vernachlässigend).
Die Trennschärfen liegen den Autoren zufolge für alle Items auf dem 0.1%-Niveau und differenzieren deutlich zwischen unauffälligen und möglicherweise entwicklungsgefährdeten Vorschulkindern. Die Trennschärfen (berechnet als Korrelation der Standardwerte der Einzelfragen mit den Standardwerten der Skala "Entwicklungsauffälligkeiten") liegen für den VBB-VK im hohen Bereich für Einschätzung der Schulfähigkeit (r = .65 bis r = .75) und Einschätzung des Schulerfolges (r = .66 bis r = .80). Deutlich niedriger, aber noch ausreichend liegen die Werte für die Fragen zum Sozialverhalten (r = .32 bis r = .43) und zum Bereich "Erziehung" (r = .34 bis r = .37).
In den Jahren der Erprobung des Beobachtungsbogens hat sich gezeigt, dass die routinemäßige Erfassung aller Kinder weder ökonomisch noch notwendig ist (Ettrich & Ettrich, 2010, S. 24). Bei einer planmäßigen Einschulungsuntersuchung durch den Kinderarzt wurden die Kindergärtnerinnen jeweils aufgefordert, die drei schwächsten Kinder (bzw. zusätzlich alle Kinder, bei denen Probleme im Leistungs- und Sozialverhalten vermutet werden) anhand des Beobachtungsbogens einzuschätzen. Als nicht praktikabel hat sich dagegen die alleinige Aufforderung erwiesen, "Problemkinder" zu benennen und diese einzuschätzen. Bei dieser Vorgehensweise entstehen "Lücken", die mit dem Anliegen der Testautoren, entwicklungsgefährdeten Kindern zu helfen, nicht vereinbar sind.
 

Gütekriterien

 

Objektivität

Der Beobachtungsbogen objektiviert die fachlichen Erfahrungen von Kindergärtnerinnen, indem er diesen Fragen vorlegt, die durch konkrete Beobachtung oder verallgemeinernde Abstraktion von vielfältigen Beobachtungsmöglichkeiten leicht zu beantworten sind (Ettrich & Ettrich, 2010, S. 77). Die Durchführungsobjektivität kann angesichts standardisierter Instruktions- und Fragenformulierungen zwar prinzipiell angenommen werden. Sie wird jedoch dadurch gefährdet, dass die Instruktionen und Anmerkungen auf dem Beobachtungsbogen nicht in der Reihenfolge der Fragen dargestellt sind. Die Auswertungsobjektivität ist zwar aufgrund eindeutiger Berechnungsvorschriften gesichert, allerdings erscheint die Transformation der Rohwerte in Standardwerte etwas unübersichtlich, da diese Tabelle erst im Anhang zu finden ist. Die Überprüfung der Urteilerübereinstimmung zwischen zwei Erzieherinnen (n= 32 Erzieherinnenpaare) ergaben eine Standard-Wert-Übereinstimmung von r = .90 für Entwicklungsauffälligkeiten, wobei geringere Übereinstimmungen bei Sozialverhalten (r = .76), Sprache(r = .79) und Erziehungseinflüsse (r = .66) berichtet werden. Die Interpretationsobjektivität ist angesichts der Bestimmung der Standardwerte als Grundlage für die Interpretation der Entwicklungsauffälligkeiten weitest möglich gesichert.
 

Reliabilität

Die Retestreliabilität der Skala "Entwicklungsauffälligkeiten" für n = 132 Kinder wird beim Kurzzeitintervall von vier bis sechs Wochen als befriedigend mit rtt = .84 (Standardwert) angegeben, nach 3 Monaten mit rtt = .94 (n = 39) und nach 1 Jahr mit rtt = .69 (n = 39).
Als weitere Reliabilitätsschätzungen werden die internen Konsistenzkoeffizienten (Cronbachs Alpha, Spearman-Brown und Guttmans Split-half) in der Leipziger Längsschnittstudie mitgeteilt. Insgesamt zeigte sich eine hohe interne Konsistenz für die Skala "Entwicklungsauffälligkeiten". In der Gesamtstichprobe betrug diese Alpha = .91. Am günstigsten fielen die Befunde nach der Spearman-Brown-Formel aus, bei der die Koeffizienten aus den Interkorrelationen der beiden Testhälften ermittelt werden (.95). Die Homogenität (Guttmans Split-half = .89) wird als hoch eingeschätzt.
Die Konsistenz der Skala "Entwicklungsauffälligkeiten" lässt sich auch in den Teilstichproben (reduzierte Normierungsstichproben) als hoch einschätzen (Alpha > = .85).
 

Validität

Zur Prüfung der Validität des VBB-VK wurde ein Extremgruppenvergleich zwischen n = 68 nicht schulfähigen und n = 144 schulfähigen Kindern durchgeführt (Ettrich & Ettrich, 2010, S. 52). Die Differenzen zwischen den Extremgruppen werden für alle Fragen als hoch signifikant angegeben. Die deutlichste Differenzierungsleistung besitzen die Fähigkeiten zur grammatisch richtigen Satzbildung, zur Erlebnisdarstellung, zum Zählen, Mengenvergleichen und der Lernfähigkeit zu.
Korrelationsstatistische Analysen des Extremgruppenvergleichs als Hinweis für die interne Validität wurden unter Einbeziehung von klinischem Urteil über die Schulfähigkeit, Kramer-Test (Kramer, 1972), einem Test der Allgemeinen Intelligenz, Erzieherfragebogen (Kukla, Gutjahr & Roether, 1974) und Schulnoten durchgeführt. Die Gesamtskala "Entwicklungsauffälligkeiten" korreliert mit dem Klinischen Urteil zwischen r = .13 bis .62. Schwache korrelative Beziehungen zum klinischen Urteil zeigen die Subskalen "Sozialverhalten" (r = .24) und "Erziehungseinflüsse" (r = .13). Höhere Werte über r = .50 werden für Mengenverständnis, Lernfähigkeit, Schulfähigkeit und die Skala Entwicklungsauffälligkeiten erzielt. Die Korrelationen zwischen Kramer-Test und dem VBB-VK variieren zwischen der Skala Entwicklungsauffälligkeiten, Sprache, Mengenverständnis, Lernfähigkeit und Schulfähigkeit zwischen r = .50 und .58. Mit dem Erzieherfragebogen korreliert der VBB-VK hinsichtlich Intelligenz und Entwicklungsauffälligkeiten mit r = .58, zwischen Soziabilität und Arbeitsverhalten r = .41, während die Korrelation zu Sozialverhalten mit r = .23 gering ausfällt.
Als Hinweis für die prognostische Validität wurde die Schulleistungszahl aus Lesen, Rechtschreiben und Mathematik herangezogen. Die Skala "Entwicklungsauffälligkeiten" korreliert mit der Schulleistungszahl mit r = .69 und die Merkmalsbereiche Sprache, Mengenverständnis, Lernfähigkeit, Arbeitsverhalten und Schulfähigkeit variieren zwischen r = .41 bis r = .60. Weitere korrelative Ergebnisse werden für die Columbia Mental Maturity Scale (CMM; Burgemeister, Blum & Lorge, 1954) in Höhe von r = .50 bzw. r = .55 berichtet.
Zur Prüfung der strukturellen Validität des VBB-VK wurden in den Stichproben (2) und (3) mehrere explorative Faktorenanalysen durchgeführt. Es zeigten sich gute Ergebnisse bei Berechnungen mit vier bis fünf Faktoren (Ettrich & Ettrich, 2010, S. 62 ff) und die Autoren beschreiben, dass die interne Struktur des Beobachtungsbogens den deskriptiv-logischen Skalenbildungen in wesentlichen Bereichen entspricht. Allerdings sind bei strengerer Orientierung an den faktoriellen Ergebnissen auch andere Subskalenbildungen denkbar. Inhaltlich ließen sich in der fünffaktoriellen Struktur die 19 Items der Skala "Entwicklungsauffälligkeiten" im Faktor 1 als reproduktive sprachliche Leistungen und Einschätzungen der Schulfähigkeit interpretieren. Faktor 2 kennzeichnet Komponenten des Arbeitsverhaltens, Faktor 3 kennzeichnet "Erziehungseinflüsse", Faktor 4 kennzeichnet "Mengenverständnis" und Faktor 5 Aspekte des Sozialverhaltens. Die Autoren beschreiben, dass die jeweils höchsten Faktorenladungen zu einer Frage immer auf einem bestimmten Faktor zu finden waren.
In der vierfaktoriellen Struktur werden die Faktoren als "Lernfähigkeit", "Arbeitsausführung", "Fragen zum Sozialverhalten und Erziehungseinflüssen" und "Mengenverständnis" bzw. "Lernfähigkeit" interpretiert. Für die Bewertung der faktoriellen Validität wird hervorgehoben, dass sich die Gesamtskala zur Erfassung von Entwicklungsauffälligkeiten in deutlich abhebbare Merkmalsbereiche auflösen lässt, die in guter Näherung den deskriptiv-logisch abgegrenzten Merkmalsbereichen zur Erfassung von Entwicklungsbesonderheiten von Vorschulkindern entsprechen.
 

Normierung

Für die Zusammensetzung der Normierungsstichprobe sollten Stadt- und Landkinder jeweils zu 50% vertreten sein, die Altersverteilung je Quartal 25% betragen und die Geschlechterverteilung den Parametern der Grundgesamtheit entsprechen. Diese Vorgaben wurden nach Angaben der Autoren in guter Näherung erreicht (n = 462). Die Normüberprüfungsstichprobe bezieht sich auf Daten, die bei der Validierung eines auditiven Konzentrationstests in den Jahren 2001 bis 2003 mittels des VBB-VK an 562 Vorschülern im Alter von 6;0 bis 6;11 Jahren gewonnen wurden, um zu überprüfen, ob sich die seit Ende der 80er Jahre veränderten gesellschaftlichen Bedingungen auf die Normwerte auswirken.
Für die Normierungsstichprobe (n = 462) sowie die Normüberprüfungsstichprobe (n = 562) wurde die Häufigkeitsbesetzung der Antwortkategorien erfasst. Die Standard-nine-Werte wurden über Flächentransformation der Antwortkategorien nach McCall ermittelt. Durch die vorgegebene Zuordnungsgrenze (Stanine = 2) werden rund 85% tatsächlicher Problemkinder bei einer Sensitivität von 92.6% und Spezifität von 81.2% des Verfahrens erfasst (Ettrich & Ettrich, 2010, S. 78).
 

Anwendungsmöglichkeiten

Der Beobachtungsbogen ist ein Siebtestverfahren, das sich zur Identifizierung von möglicherweise entwicklungsgefährdeten Vorschulkindern eignet, damit diese Kinder dann der eingehenden differenzialdiagnostischen Untersuchung zugeführt werden können. Seine Anwendung bietet sich außerdem als ergänzendes diagnostisches Verfahren für die Einschulungsuntersuchung, die Entwicklungsbeurteilung oder die Beurteilung einer psychischen Deviation durch den Psychologen, Kinderarzt, Kinderpsychiater oder Kinder- und Jugendlichentherapeuten an, da er Informationen über einen Lebensbereich des Kindes bereitstellt, der sich der unmittelbaren Beobachtung durch den Diagnostiker weitgehend entzieht.
 

Bewertung

Mit dem VBB-VK liegt ein Screeningverfahren vor, dessen Vorläufer den Angaben der Autoren zufolge in der psychodiagnostischen Praxis gute Aufnahme fand. Der Beobachtungsbogen weist bei den Ergebnissen der Skala "Entwicklungsauffälligkeiten" befriedigende Retest-Reliabilitätskennwerte auf, von den anderen Merkmalsbereichen wurden keine Kennwerte dargestellt. Der Extremgruppenvergleich zur kriterienbezogenen Validität bestätigt die Differenzierungsfähigkeit zwischen Vorschülern mit Entwicklungsauffälligkeiten und unauffälligen Vorschülern. Ebenso wurden gute korrelative Beziehungen zum Zusammenhang mit Intelligenztests berichtet. Zu den Faktorenanalysen ist kritisch anzumerken, dass zwar die Zuweisung der 19 Items der Skala Entwicklungsauffälligkeiten in vier oder fünf Faktoren erfolgte, jedoch für die verbleibenden 10 Items und Merkmalsbereiche die faktorenanalytische Bestätigung der Struktur fehlt.
Allgemein bestehen im Testmanual keine ausreichenden Erläuterungen zur Durchführung und zur Instruktion des Verfahrens, was beim praktischen Einsatz des Verfahrens zu Verunsicherung führen kann. Das Material für die Handhabung des Beobachtungsverfahrens in der Praxis ist wenig ansprechend und unübersichtlich: Der Fragebogen auf der CD ist in grafisch schlechter Qualität dargestellt, Anmerkungen und Instruktionen können leicht übersehen werden, da sie sich nicht an der betreffenden Textstelle befinden. Insgesamt kann der VBB-VK aber zum Screening von "Entwicklungsauffälligkeiten" empfohlen werden.
 

Literatur

  • Baumann, T. (2002). Atlas der Entwicklungsdiagnostik. Stuttgart: Thieme.
  • Burgemeister, B.B., Blum, L.H. & Lorge, I. (1954). Columbia Mental Maturity Scale. Guide for administering and interpreting. New York: Yonkerson-Hudson.
  • Diedrich, R. & Ettrich, K.U. (1968). Zur Diagnose der Schulfähigkeit mit Hilfe von konstatierenden Verfahren und Lerntests. Unveröffentlichte Diplomarbeit, Universität Leipzig.
  • Ettrich, C. (1994). Entwicklungsneurologische Längsschnittdaten im Rahmen einer komplexen Entwicklungsdiagnostik als Basis für Schuleingangsuntersuchung und Schulbewährung. Frankfurt am Main: Peter Lang.
  • Ettrich, C. (2000). Entwicklungsneurologische Screening-Verfahren. In K.U. Ettrich (Hrsg.), Entwicklungsdiagnostik im Vorschulalter (S. 174-239). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
  • Ettrich, K.U. (1979). Zum Einfluss methodenspezifischer Faktoren auf die Ergebnisse schriftlicher Befragungen. Unveröffentlichte Dissertation, Universität Leipzig.
  • Ettrich, K.U. (1985). Kinderbeobachtungsbogen KBB. Ergänzendes diagnostisches Verfahren zur Erfassung entwicklungsgefährdeter Vorschulkinder im Alter von 6 bis 7 Jahren. Berlin: Psychodiagnostisches Zentrum.
  • Ettrich, K.U. (1991). Urteilsmethoden. In J. Guthke, H.R. Böttcher & L. Sprung, Psychodiagnostik (Band 2, S. 50-171). Berlin: Deutscher Verlag der Wissenschaften.
  • Ettrich K.U. & Ettrich, C. (2010). Verhaltensbeobachtungsbogen für Vorschulkinder (VBB-VK). Göttingen: Cuvillier.
  • Ettrich, K.U. & Guthke, J. (1972). Zur diagnostischen Valenz eines Kinderbeobachtungsbogens für Schulkinder. Probleme und Ergebnisse der Psychologie, 41, 67-84.
  • Kramer, J. (1972). Intelligenztest. Mit einer Einführung in Theorie und Praxis (4. revidierte Auflage). In E. Montalta (Hrsg.), Arbeiten zur Psychologie, Pädagogik und Heilpädagogik (Band 5). Solothurn: Antonius.
  • Kukla, H. Gutjahr, W. & Roether, D. (1974). Der Erzieherfragebogen (EFB). In W. Gutjahr, D. Roether, G. Frost & K.-H. Schmidt, Verfahren zur Diagnostik der Schulfähigkeit. Berlin: Verlag der Wissenschaften.
  • Schenk-Danziger, L. (1998). Entwicklung, Sozialisation, Erziehung: Von der Geburt zur Schulfähigkeit. Wien: ÖBV Pädagogischer Verlag.
 
 Gabriele Kohlböck (30.03.2012)
 APA-Schlagworte/PSYNDEX Terms:

Classical Test Theory; Observation Methods; Questionnaires; Rating Scales; Screening Tests; Test Norms; Kindergarten Students; Parents; Preschool Teachers; Developmental Psychology; Childhood Development; Cognitive Development; Emotional Development; Psychosocial Development

Klassische Testtheorie; Beobachtungsmethoden; Fragebögen; Rating-Skalen; Screening Tests; Testnormen; Kindergarten Students (US-Bildungssystem); Eltern; Kindergartenerzieher; Entwicklungspsychologie; Entwicklung in der Kindheit; Kognitive Entwicklung; Emotionale Entwicklung; Psychosoziale Entwicklung

 weitere Schlagworte:

1985 (KBB); 2010 (VBB-VK); Kindliche Vorsorgeuntersuchung U9; Fremdbeurteilung; Entwicklungsgefährdung; ab 6;0 Jahre; bis 6;11 Jahre; 23 Items (Fragen); Merkmalsbereiche: 1 Beobachtungen zum Sozialverhalten; 2 Beobachtungen zum Leistungsverhalten: 2a Entwicklung des Sprechens und Beherrschung der Sprache, 2b Mengenverständnis, 2c Lernfähigkeit im Sinne von Gedächtnis und Merkfähigkeit; 3 Beobachtungen zum Arbeitsverhalten; 4 Einschätzung des Erziehungsinteresses und des Erziehungsstils im Elternhaus; 5 Beurteilung der Schulfähigkeit und Schulprognose; Skala zur Kennzeichnung von Entwicklungsauffälligkeiten; Normierungs-/Untersuchungsjahr: 2003; Stichprobe(n): 1024
 Klassifikation:

Pädagogische Messung und Beurteilung; Behandlung und Prävention; Entwicklungspsychologie; Schul- und Bildungsberatung
Allgemeine Entwicklungstests; Schulreife- und Einschulungstests
1.2; 1.9
 Anwendungstyp: Individual Diagnosis, Remedial Diagnosis
 Art der Publikation: Test; Other Publication (90; 922)
 Sprache: German
 Land: Germany
 Publikationsjahr: 2010
 Änderungsdatum: 201204
 info@leibniz-psychology.org | © 1996-2019 ZPID