0001info@leibniz-psychology.org | © 1996-2019 ZPID

 

 



 Vollansicht des PSYNDEX Tests-Dokuments:
Frostigs Entwicklungstest der visuellen Wahrnehmung - 2

 PSYNDEX Tests-Dokument: 9005926
 

FEW-2 - Frostigs Entwicklungstest der visuellen Wahrnehmung - 2 (PSYNDEX Tests Review)

 

Frostig Developmental Test of Visual Perception, Second Edition (DTVP-2; Hammill, D.D., Pearson, N.A. & Voress, J.K., 1993) - German version/author
Synonym(e): Developmental Test of Visual Perception, Second Edition; DTVP-2

 Büttner, G., Dacheneder, W., Schneider, W. & Weyer, K.
 (2008). Frostigs Entwicklungstest der visuellen Wahrnehmung - 2. Deutsche Fassung des Development Test of Visual Perception, Second Edition (DTVP-2) von D.D. Hammill, N.A. Pearson & J.K. Voress [Testbox mit Manual, Bildvorlagen, 25 Antwortheften und 25 Protokollbögen]. Göttingen: Hogrefe.

 Bezugsquelle: Testzentrale Hogrefe Verlag GmbH & Co. KG, Herbert-Quandt-Straße 4, D-37081 Göttingen ; E-Mail: testzentrale@hogrefe.de ; URL: info@testzentrale.de ; Stand: 1.11.2019; CK Software & E-Commerce, Balsters Feld 14, D-45721 Haltern am See; E-Mail: info@ck-software.de; URL: http://www.ck-software.de/impressum.htm; Stand: 21.4.2010
Anmerkung: Eine Computerform ist im Rahmen des Hogrefe TestSystems erhältlich. Testauswertungsprogramme für DTVP-2 und FEW-2 sind auch erhältlich von CK Software & E-Commerce. 2012 wurde eine Fassung für Jugendliche und Erwachsene publiziert (FEW-JE; Petermann, Waldmann & Daseking, 2012; PSYNDEX Tests-Nr. 9006579).

 Adresse(n): o Prof. Dr. Wolfgang Schneider bei PsychAuthors: https://www.psychauthors.de/psychauthors/index.php?wahl=forschung&uwahl=psychauthors&uuwahl=p00070WS
o Prof. Dr. Gerhard Büttner, Goethe-Universität, Institut für Psychologie, Arbeitsbereich Pädagogische Psychologie, PEG-Gebäude, Raum 5.G139, Theodor-W.-Adorno-Platz 6, D-60629 Frankfurt am Main ; E-Mail: buettner@paed.psych.uni-frankfurt.de ; URL: http://www.psychologie.uni-frankfurt.de/51463654/Prof__Dr__Gerhard_Büttner ; Stand: 30.07.2019
o Winfried Dacheneder, Zentrum für Körperbehinderte, Berner Straße 10, D-97084 Würzburg-Heuchelhof ; E-Mail: winfried.dacheneder@zfk-wuerzburg.de ; Stand: 8.2.2010
 WWW-Informationen:
 

Abstract

Diagnostische Zielsetzung:
Der FEW-2 kann in klinischen und pädagogischen Einrichtungen zur Diagnostik visueller Wahrnehmungsstörungen und visuomotorischer Störungen verwendet werden. Er eignet sich zur Individualdiagnostik, zur Indikationsstellung für Interventionsmaßnahmen oder weitergehende Diagnostik, zur Therapieevaluation und zu Forschungszwecken.


Aufbau:
Der FEW-2 umfasst die acht Untertests (1) Auge-Hand-Koordination, (2) Lage im Raum, (3) Abzeichnen, (4) Figur-Grund, (5) Räumliche Beziehungen, (6) Gestaltschließen, (7) Visuomotorische Geschwindigkeit und (8) Formkonstanz. Der Gesamtwert "Globale visuelle Wahrnehmung" ergibt sich aus der Aggregation aller sieben (bei Vierjährigen) resp. acht Subtests. Die vier Subtests (2), (4), (6) und (8) werden zu einem Index "Motorikreduzierte Wahrnehmung" zusammengefasst, die Subtests (1), (3), (5) und ggf. (7) zu einem Index "Visuomotorische Integration".


Grundlagen und Konstruktion:
Die Konstruktion des Verfahrens basiert auf der Klassischen Testtheorie. Beim FEW-2 handelt es sich um eine deutsche Fassung des Developmental Test of Visual Perception 2 (DTVP-2), der seinerseits eine Revision des DTVP/FEW darstellt. Gemäß dem Testkonzept sind Störungen miteinander korrelierter, aber doch weitgehend unabhängiger visueller Wahrnehmungsfunktionen (einschließlich der Visuomotorik) als ursächlich für zahlreiche Lernstörungen anzusehen; zentrale Wahrnehmungsfunktionen sollen durch die Subtests des FEW-2 abgebildet werden. Im Rahmen der Revision wurden gegenüber der Vorversion u.a. drei Subtests hinzugefügt und zwei neue übergreifende Kennwerte entwickelt. Die deutsche Fassung FEW-2 entspricht im Wesentlichen dem amerikanischen Original; auf Grundlage von Befunden einer Pilotstudie wurden lediglich kleinere Veränderungen an der Itemreihenfolge, den Instruktionen und der Auswertung eines Subtests vorgenommen.


Empirische Prüfung und Gütekriterien:
Reliabilität: Cronbachs Alpha liegt (gemittelt über alle Altersgruppen) für alle Subtests zwischen .78 und .88. Für die aggregierten Indizes finden sich mit Alpha > = .91 (gemittelt) bzw. Alpha > = .88 (einzelne Altersgruppen) sehr hohe Werte. Die Retestreliabilität der Subtests variiert zwischen .47 und .91, die der Quotienten zwischen .57 und .90, wobei jeweils die überwiegende Zahl der Werte als zumindest befriedigend einzustufen ist.
Validität: Die kriterienbezogene Validität des FEW-2 wird durch erwartungsentsprechende Korrelationen mit Wahrnehmungs- und Motoriktests, Intelligenztests und Schulleistungstests belegt. Für die Inhaltsvalidität des Verfahrens spricht u.a., dass bei der Aufgabenzusammenstellung auf bewährte Aufgabentypen zur Erfassung der visuellen Wahrnehmungsfähigkeit zurückgegriffen wurde. Faktorenanalysen sprechen für eine eindimensionale Struktur des Verfahrens. Die empirische Differenzierung der Teilfähigkeiten Visuomotorische Integration und Motorikreduzierte Wahrnehmung gelingt nur bedingt.
Normen: Die repräsentative Normierungsstichprobe (gewonnen 2003/2004) umfasst N = 1 436 deutsche und österreichische Kinder im Alter von 4 bis 9 Jahren. Es stehen alters- und geschlechtsspezifische Prozentränge und Wertpunkte (M = 10, SD = 3) für die Subtests sowie Prozentränge und sog. Quotienten (M = 100 und SD = 15) für die aggregierten Kennwerte zur Verfügung.

 

Testkonzept

 

Theoretischer Hintergrund

Bei Frostigs Entwicklungstest der visuellen Wahrnehmung - 2 (FEW-2; Büttner, Dacheneder, Schneider & Weyer, 2008) handelt es sich um die deutsche Bearbeitung des Developmental Test of Visual Perception 2 (DTVP-2; Hammill, Pearson & Voress, 1993). Der Test basiert auf klinischen Erfahrungen und empirischen Befunden, wonach bei Kindern mit Lernbeeinträchtigungen Störungen der visuellen Wahrnehmung zu den häufigsten Symptomen zählen und das Ausmaß der Lernstörungen entscheidend mitbestimmen.
Marianne Frostig entwarf im Zeitraum von 1958 bis 1961 mit Kollegen eine erste Fassung des "Developmental Test of Visual Perception" (DTVP), der 1974 von Lockowandt als "Frostigs Entwicklungstest der visuellen Wahrnehmung" (FEW) in einer deutschen Fassung publiziert wurde. Bei dem Verfahren handelte es sich um einen reinen Paper-and-Pencil-Test, der eine diagnostische Differenzierung von fünf visuellen Wahrnehmungsfunktionen ermöglichte (Visuomotorische Koordination, Figur-Grund-Wahrnehmung, Wahrnehmungskonstanz, Wahrnehmung der Raumlage und räumlicher Beziehungen). Frostig ging davon aus, dass diese Funktionen sich relativ unabhängig voneinander entwickeln und auf gewisse Weise mit der Fähigkeit von Kindern in Verbindung stehen, schulische Inhalte zu erlernen und sich an schulische und nicht-schulische Umwelten anzupassen (Büttner et al., 2008, S. 7).
Kritik am ursprünglichen DTVP bzw. FEW richtete sich unter anderem auf grundlegende konzeptuelle Aspekte: So wurde auf die hohe Abhängigkeit der Testergebnisse von motorischen Fertigkeiten hingewiesen, die das Verfahren ungeeignet zur Erfassung "reiner", motorikunabhängiger Wahrnehmungsstörungen erscheinen lassen. Ferner hat sich die Annahme der völligen Unabhängigkeit verschiedener visueller Wahrnehmungsfähigkeiten als unhaltbar erwiesen (Büttner et al., 2008, S. 11 ff.).
Mit der grundlegenden Revision des Verfahrens zum DTVP-2 sollten diese Mängel beseitigt werden. Insbesondere wurden drei Subtests hinzugefügt, so dass einige Subtests nunmehr weitgehend ohne motorische Beteiligung bearbeitet werden können. Ferner wurden zwei neue Kennwerte (Motorikreduzierte Wahrnehmung und Visuomotorische Integration) entwickelt, um die Diagnosestellung zu erleichtern und zwischen wahrnehmungs- und visuomotorikabhängigen Leistungsdefiziten unterscheiden zu können.
 

Testaufbau

Der FEW-2 setzt sich aus acht Untertests zusammen, die vier Aspekte der visuellen Wahrnehmung (Räumliche Beziehungen, Lage im Raum, Formkonstanz, Figur-Grund) mit geringer bzw. hoher Motorikbeteiligung messen:
(1) Auge-Hand-Koordination (Räumliche Beziehungen; 4 Aufgaben): Die Kinder werden aufgefordert, zunehmend schmale und verwinkelte Wege zwischen zwei Linien nachzuzeichnen, ohne dabei die Begrenzungslinien zu überschreiten und den Stift vom Papier abzusetzen.
(2) Lage im Raum (Lage im Raum; 25 Aufgaben): Die Kinder sollen eine bestimmte Stimulusfigur aus einer Reihe ähnlicher Stimulusfiguren auswählen.
(3) Abzeichnen (Formkonstanz; 20 Aufgaben): Die Kinder sollen zunehmend komplexe grafische Figuren von einer Vorlage auf Papier abzeichnen.
(4) Figur-Grund (Figur-Grund; 18 Aufgaben): Die Kinder sollen bestimmte Stimulusfiguren auf einer Seite wiederfinden, auf der diese Figuren in einem komplexen, verwirrenden Hintergrund versteckt sind.
(5) Räumliche Beziehungen (Räumliche Beziehungen; 10 Aufgaben): Den Kindern werden Gitter aus regelmäßig angeordneten Punkten gezeigt, in denen durch Verbindungslinien zwischen manchen Punkten Muster eingezeichnet sind. Die Kinder sollen diese Muster in ein neues Punktgitter einzeichnen.
(6) Gestaltschließen (Formkonstanz; 20 Aufgaben): Die Kinder sollten aus einer Reihe unvollständig gezeichneter Figuren diejenige auswählen, die sich in der visuellen Vorstellung zu einer vorgegebenen Stimulusfigur ergänzen lässt.
(7) Visuomotorische Geschwindigkeit (Formkonstanz; 128 Aufgaben): Die Kinder erhalten zunächst eine Vorlage mit vier geometrischen Formen, von denen zwei eine spezielle Markierung enthalten. Auf einem mit den vier Formen gefüllten Blatt ohne Markierungen sollen sie nun in einer vorgegebenen Zeitspanne so viele Markierungen wie möglich korrekt einzeichnen.
(8) Formkonstanz (Formkonstanz; 20 Aufgaben): Den Kindern werden Stimulusfiguren gezeigt, die sie in einer Reihe von Figuren wiederfinden sollen, die teils eine andere Größe, Lage und/oder Schattierung haben oder in einem ablenkenden Hintergrund versteckt sind.
Anzahl und Abfolge der Subtests unterscheiden sich geringfügig in Abhängigkeit des Kindesalters: Der Subtest (7) wird erst ab dem fünften Lebensjahr durchgeführt. Bei vierjährigen Kindern werden zunächst die Subtests (1) bis (4), nach einer Pause die Subtests (6), (5) und (8) durchgeführt. Bei älteren Kindern gilt die Reihenfolge von (1) bis (8).
Zudem existieren für die meisten Subtests Abbruchkriterien: Die Subtests (2), (4), (6) und (8) werden abgebrochen, wenn ein Kind 3 von 5 aufeinanderfolgenden Items falsch beantwortet. Bei den Subtests (3) und (5) erfolgt ein Abbruch nach drei 0-Punkte-Lösungen in Folge.
 

Auswertungsmodus

Bei den Subtests (2), (4), (6) und (8) notiert der Testleiter bereits während der Durchführung im Protokollbogen, ob die jeweilige Aufgabe richtig (1 Punkt) oder falsch (0 Punkte) bearbeitet wurde; die richtigen Lösungen sind auf dem Bogen farbig unterlegt.
Bei Subtest (1) ist die nachzuzeichnende Linie jeweils in mehrere Abschnitte unterteilt, die einzeln bewertet werden. Verläuft der eingezeichnete Weg in einem Abschnitt zwischen den Begrenzungslinien, wird für diesen die Maximalpunktzahl (je nach Item zwischen 1 und 4) vergeben. Werden die Linien überschritten, werden je nach Stärke der Abweichung nur 0 bis 3 Punkte vergeben. Auch ein Absetzen des Stifts führt zu Punktabzug.
In Subtest (3) wird jedes Item mit 0, 1 oder 2 Punkten bewertet. Dabei spielt die Größe der reproduzierten Zeichnungen keine Rolle; maßgeblich ist die korrekte Reproduktion der Itemgestalt.
In Subtest (5) wird jede richtige Linie der Figur im Punktefeld, die sowohl den Start- als auch den Zielpunkt trifft, mit 1 Punkt bewertet.
Bei Subtest (7) wird für jede binnen der Testzeit von 1 Minute korrekt markierte Form 1 Punkt vergeben.
Die Rohwerte werden pro Subtest aufsummiert, auf die Titelseite des Protokollbogens übertragen und mit Hilfe der Tabellen im Manual (Büttner et al., 2008, S. 77 ff.) in alters- und geschlechtsnormierte Wertpunkte umgewandelt. Für die Interpretation dieser mit M = 10 und SD = 3 verteilten Wertpunkte gilt (Büttner et al., 2008, S. 42): 1-3 = "sehr schwach", 4-5 = "schwach", 6-7 = "unter dem Durchschnitt", 8-12 = "durchschnittlich", 13-14 = "über dem Durchschnitt", 15-16 = "hoch", 17-20 = "sehr hoch". Die korrespondierenden Prozentränge können ebenfalls aus den Tabellen abgelesen werden.
Durch Aufsummieren der Wertpunkte werden sodann die drei aggregierten Indizes gebildet. Zur Umrechnung dieser Wertpunktsummen in sog. "Quotienten" (M = 100, SD = 15) und korrespondierende Prozentränge stehen separate Tabellen für vierjährige und fünf- bis neunjährige Kinder zur Verfügung (Büttner et al., 2008, S. 95 ff.). Diese sind wie folgt zu interpretieren (S. 43): < 70 = "sehr schwach", 70-79 = "schwach", 80-89 = "unter dem Durchschnitt", 90-110 = "durchschnittlich", 111-120 = "über dem Durchschnitt", 121-130 = "hoch", > 130 = "sehr hoch".
Die Interpretation des Verfahrens stützt sich primär auf die drei Quotienten der Globalen visuellen Wahrnehmung, der Motorikreduzierten Wahrnehmung und der Visuomotorischen Integration. Als "kritisch" werden jeweils Werte < 90 angesehen. Die Subtestleistungen können ergänzende Informationen über Stärken und Schwächen liefern, müssen jedoch ebenso zurückhaltend interpretiert werden wie die intraindividuellen Differenzen zwischen den Subtests (Büttner et al., 2008, S. 44 f.).
 

Auswertungshilfen

Die richtigen Lösungen der motorikunabhängigen Tests sind im Protokollbogen farbig markiert, sodass keine Auswertungsschablonen benötigt werden. Die Auswertung der motorikabhängigen Subtests wird differenziert erläutert und durch zahlreiche Beispiele veranschaulicht (Büttner et al., 2008, S. 22 ff.). Die Testinterpretation wird durch die Mitteilung der Standardmessfehler der Wertpunkte und Quotienten (S. 53) sowie der Kritischen Differenzen der Wertpunkte je zweier Subtests (S. 46) erleichtert. Über den Testverlag kann ein Auswertungsprogramm bezogen werden, das u.a. eine einfache Ergebnisprofilerstellung ermöglicht und einen Entwurf für einen Ergebnisbericht liefert.
 

Auswertungszeit

Die Auswertung erfolgt großenteils bereits während der Testdurchführung, um ggf. die Abbruchkriterien berücksichtigen zu können. Die anschließende Aufsummierung der Rohwerte und Ermittlung der Normwerte dürfte ca. 5-10 Minuten beanspruchen; Angaben hierzu werden im Manual nicht gemacht.
 

Itembeispiele

Die bildhaften Items können an dieser Stelle nicht wiedergegeben werden.
 

Durchführung

 

Testformen

Beim FEW-2 handelt es sich um einen Paper-and-Pencil-Test, der nur im Einzelversuch durchgeführt werden kann. Parallelformen liegen nicht vor.
 

Altersbereiche

Der FEW-2 eignet sich für Kinder zwischen vier und neun Jahren.
 

Durchführungszeit

Mit Ausnahme eines Subtests handelt es sich beim FEW-2 um einen Power-Test, dessen Aufgaben ohne Zeitbegrenzung zu bearbeiten sind. Die Bearbeitungsdauer variiert je nach Alter und Fähigkeit zwischen 25 und 60 Minuten; durchschnittlich werden 35 Minuten benötigt (Büttner et al., 2008, S. 18). Bei Vier- und Fünfjährigen muss nach dem vierten Subtest verpflichtend eine Pause eingelegt werden, die durch ein Bewegungsspiel gefüllt werden sollte.
 

Material

Neben dem Testmanual und dem Spiralband mit den Stimulusvorlagen werden ein Antwortheft, ein Protokollbogen (= Verbrauchsmaterial) sowie eine Stoppuhr oder Uhr mit Sekundenzeiger und Schreibgerät für den Testleiter sowie gespitzte Bleistifte für das Kind benötigt.
 

Instruktion

Das Testmanual (Büttner et al., 2008, S. 18 ff.) enthält differenzierte Durchführungsanweisungen und wörtliche Instruktionen für die einzelnen Aufgaben; einleitend werden zudem allgemeine Hinweise zur Gestaltung der Untersuchungsumgebung und zum Testleiterverhalten gegeben (z.B. Kontaktaufnahme, Lob und Ermutigung). Sämtliche Aufgaben werden an einem oder mehreren Beispielen eingeübt.
 

Durchführungsvoraussetzungen

Der FEW-2 kann von Psychologen, Ergotherapeuten, Pädagogen und anderen Diagnostikern durchgeführt werden (Büttner et al., 2008, S. 15). Der Untersucher sollte jedoch in jedem Fall mit dem Verfahren gut vertraut sein und es zur Übung wenigstens dreimal vorab durchgeführt haben. Zudem erfordert eine sorgfältige, fachgerechte Interpretation sowohl klinische Erfahrung in der Untersuchung und Beobachtung von Kindern wie auch ein Verständnis psychometrischer Konzepte (z.B. Vertrauensintervalle, Kritische Differenzen).
 

Testkonstruktion

Der FEW-2 wurde nach den Prinzipien der Klassischen Testtheorie entwickelt. Erste Planungsarbeiten zu einem entsprechenden Verfahren von Marianne Frostig gehen auf das Jahr 1958 zurück. 1959 wurde eine Pilotstudie mit einer Vorform durchgeführt, 1960 eine erweiterte zweite Version erstellt. 1961 wurde eine dritte Version veröffentlicht (Frostig, Lefever & Whittlesey, 1961), die die Grundlage für die deutsche Bearbeitung darstellte (Lockowandt, 1974).
Kritik am ursprünglichen DTVP bzw. FEW richtete sich sowohl auf grundlegende konzeptuelle Aspekte als auch auf seine psychometrische Qualität (z.B. unbefriedigende Reliabilitäts- und Validitätsdaten, inadäquate Normierungsstichprobe). Mit der Revision des Verfahrens zum DTVP-2 (Hammill et al., 1994) sollten diese Mängel beseitigt werden. Neben der Ergänzung von drei Subtests wurden zwei neue Kennwerte entwickelt (Motorikreduzierte Wahrnehmung und Visuomotorische Integration), es wurden umfassende Reliabilitäts- und Validitätsdaten vorgelegt und die Normierung wurde an einer größeren, demografisch-repräsentativen Stichprobe vorgenommen.
Zur Entwicklung der deutschen Fassung FEW-2 wurde im Rahmen einer Pilotstudie n = 120 Kindern im Alter von 4, 6 und 8 Jahren das amerikanische Original zur Bearbeitung vorgelegt (Büttner et al., 2008, S. 15). Die Ergebnisse dieser Studie sprachen dafür, das Testmaterial der amerikanischen Fassung mit wenigen Änderungen zu übernehmen: Einige Instruktionen mussten an den deutschen Sprachgebrauch angepasst bzw. präzisiert und erweitert werden. Entsprechend den berechneten Schwierigkeitsindizes in der deutschen Normierungsstichprobe wurden die Itemreihenfolgen teilweise verändert. Da sich der Subtest "Visuomotorische Geschwindigkeit" als zu schwierig erwies, ist seine Durchführung erst ab dem vollendeten 5. Lebensjahr sinnvoll; zudem wurde sein Layout modifiziert. Schließlich wurden die Bewertungsrichtlinien des Subtests "Räumliche Beziehungen" verändert und der Protokollbogen wurde leicht abgewandelt und durch farbige Kennzeichnung der richtigen Lösungen für den Testleiter übersichtlicher gestaltet. Die resultierende Endform wurde einer Normierungsstichprobe von N = 1 436 Kindern vorgegeben; an dieser Stichprobe wurden zugleich Reliabilitäts- und Validitätsdaten gewonnen.
 

Gütekriterien

 

Objektivität

Die Durchführungsobjektivität kann angesichts der präzisen Hinweise und Instruktionen als gesichert gelten; gleiches gilt für die Auswertung der motorikunabhängigen Untertests. Um die Auswertungsobjektivität der übrigen Subtests zu prüfen, wurden n = 88 (Subtest 1, 3, 5) bzw. n = 69 (Subtest 7) zufällig ausgewählte Testhefte von zwei geübten Auswertern unabhängig voneinander ausgewertet. Es ergaben sich für alle vier Subtests Korrelationen von r > = .98, die eine sehr hohe Übereinstimmung anzeigen (Büttner et al., 2008, S. 51). Die Interpretationsobjektivität wird durch die Bereitstellung von Normwerten und durch differenzierte Interpretationshinweis im Testmanual sichergestellt.
 

Reliabilität

Befunde zur Reliabilität des FEW-2 sind in Tabelle 1 zusammengestellt. Es liegen Angaben zur internen Konsistenz (Cronbachs Alpha) der Subtests und der aggregierten Indizes (getrennt für fünf Altersgruppen und gemittelt über diese Gruppen) vor, die in der Normierungsstichprobe gewonnen wurden. Darüber hinaus werden Standardmessfehler der FEW-Subtest-Wertpunkte und Quotienten mitgeteilt. Zur Ermittlung der Retestreliabilität wurden n = 90 4- bis 8-jährige Kinder zweimal im Abstand von 4 bis 5 Wochen mit dem FEW-2 untersucht.

Tabelle 1
Interne Konsistenzen (Cronbachs Alpha) und Retestreliabilitäten des FEW-2 (Büttner, Dacheneder, Schneider & Weyer, 2008, S. 52 ff.)
-------------------------------------------------------------------------------- 
Skala Alter
4 J. 5 J. 6 J. 7 J. 8 J. Mittel Retest-Rel.
--------------------------------------------------------------------------------
1 Auge-Hand-Koordination .91 .87 .87 .86 .82 .87 .73
2 Lage im Raum .90 .92 .91 .82 .78 .88 .83
3 Abzeichnen .87 .89 .87 .83 .84 .87 .91
4 Figur-Grund .79 .80 .78 .79 .75 .78 .47
5 Raeumliche Beziehungen .87 .85 .77 .74 .77 .81 .87
6 Gestaltschliessen .67 .82 .86 .89 .89 .84 .73
7 Visuomotori. Geschw. -- .71 .79 .81 .83 .79 .74
8 Formkonstanz .77 .77 .80 .83 .83 .80 .69
--------------------------------------------------------------------------------
Motorikreduz. Wahrnehmung .93 .91 .91 .90 .90 .91 .57/.73
Visuomotor. Integration .88 .91 .91 .91 .90 .91 .90/.74
Globale vis. Wahrnehmung .94 .94 .94 .94 .94 .94 .72/.82
--------------------------------------------------------------------------------
Anmerkungen. Retestreliabilitäten: 4;0 - 4;11-Jährige/5;0 - 8;11-Jährige.

Die internen Konsistenzen der Subtests sind gemittelt über alle Altersgruppen durchweg akzeptabel bis gut (.78 < = Alpha < = .88) und auch in den einzelnen Altersgruppen bis auf eine einzige Ausnahme (Subtest "Gestaltschließen" in der Gruppe der Vierjährigen: Alpha = .67) mit Werten von Alpha > .70 zumindest befriedigend. Für die aggregierten Indizes finden sich mit Alpha > = .91 (gemittelt) bzw. Alpha > = .88 (einzelne Altersgruppen) sehr hohe Werte.
Die Retestreliabilität der Subtests (2), (3) und (5) ist mit Werten > .80 als hoch zu interpretieren, die des Subtests (4) mit rtt = .47 jedoch als unbefriedigend. Die Werte für die Quotienten fallen (ausgenommen der Motorikreduzierte Wahrnehmungsquotient in der Stichprobe der Vierjährigen) befriedigend aus.
 

Validität

Das Testmanual nimmt umfassend und unter Rückgriff auf zahlreiche Befunde aus der Normierungsstichprobe, kleineren Substichproben und ergänzend untersuchten klinischen Gruppen zur Inhalts-, Kriteriums- und Konstruktvalidität des FEW-2 Stellung (Büttner et al., 2008, S. 55 ff.).
(1) Inhaltsvalidität: Die Auswahl der Wahrnehmungskonstrukte, die durch den FEW-2 gemessen werden sollen, und der korrespondierenden Aufgabentypen orientierte sich an der vorab gesichteten Literatur zur visuellen Wahrnehmungsfähigkeit und den zu deren Messung gebräuchlichsten Aufgabenformaten. Entsprechende theoretische und empirische Bezüge werden für jeden Untertest aufgezeigt. Als quantitativer Beleg für die inhaltliche Validität des Tests werden die mittleren Part-whole-Itemtrennschärfen pro Subtest getrennt für fünf Altersgruppen aufgeführt. Die Werte liegen im Bereich von .26 < = rit-i < = .66 und damit überwiegend im akzeptablen Bereich.
(2) Kriteriumsvalidität: Die konvergente Validität der FEW-2-Quotienten wird durch Korrelationen mit Maßen der (Grafo-)Motorik und der visuellen Wahrnehmung belegt. An unterschiedlichen Zufallsstichproben aus der Eichstichprobe (30 < = n < = 88) ergaben sich erwartungskonforme differenzielle Zusammenhänge der beiden Quotienten Visuomotorische Integration und Motorikreduzierte Wahrnehmung mit der Graphomotorischen Testbatterie (Rudolf, 1987), dem Motoriktest für Vier- bis Sechsjährige (MOT 4-6; Zimmer & Volkamer, 1984), der Prüfung optischer Differenzierungsleistungen bei Vierjährigen (POD-4; Sauter, 2001) und der Prüfung optischer Differenzierungsleistungen (POD; Sauter, 1979). Schließlich wurden an n = 104 Kindern aus der Normierungsstichprobe zusätzlich die fünf Subtests der ersten Version des FEW (Lockowand, 2000) vorgegeben. Die Korrelationen des FEW-Gesamtwerts mit den FEW-2-Subtestwerten liegen im moderaten bis hohen Bereich (.21 < = r < = .64); die beiden Gesamtwerte sind zu r = .66 (vierjährige Kinder) bzw. r = .77 (fünf- bis achtjährige Kinder) korreliert.
(3) Konstruktvalidität: Erwartungsgemäß steigen sämtliche Subtestwerte mit dem Alter der Kinder an. Die moderaten Subtestinterkorrelationen in der Normierungsstichprobe (.12 < = r < = .55; mittlere Interkorrelation: r = .28) deuten darauf hin, dass die Subtests separate Aspekte der visuellen Wahrnehmung messen, aber dennoch hinreichende gemeinsame Varianz aufweisen, um von einem zu Grunde liegenden übergeordneten Konstrukt der visuellen Wahrnehmungsfähigkeit auszugehen. Explorative Faktorenanalysen ergaben lediglich einen Faktor mit einem Eigenwert > 1. Wurden zwei Faktoren extrahiert, luden nach einer Promax-Rotation nur sechs der acht Subtests erwartungskonform auf den als "Motorikreduzierte visuelle Wahrnehmung" und "Visuomotorische Integration" interpretierbaren Faktoren. Die Interpretation der Teilkomponenten sollte daher nach Auffassung der Testautoren nur mit Vorsicht erfolgen und dem Gesamttestwert sollte größere Bedeutung beigemessen werden (Büttner et al., 2008, S. 65).
In verschiedenen Stichproben (21 < = n < = 65) ergaben sich erwartungsgemäß lediglich geringe bis mittlere Korrelationen (r < = .45) zwischen den drei FEW-2-Quotienten und Schulleistungstests (Deutscher Mathematiktest für erste Klassen, Krajewski, Küspert & Schneider, 2002, Deutscher Mathematiktest für zweite Klassen, Krajewski, Liehm & Schneider, 2004; Diagnostischer Rechtschreibtest für erste bzw. für zweite Klassen, Müller, 2004a, 2004b; Würzburger Leise Leseprobe, Küspert & Schneider, 1998). An vier Stichproben aus der Eichstichprobe (22 < = n < = 81) und einer weiteren Gruppe lernbehinderter Schüler (n = 20) wurden Zusammenhänge mit Intelligenzmaßen untersucht (Kaufman Assessment Battery for Children, Melchers & Preuß, 2001; Hamburg-Wechsler Intelligenztest für Kinder HAWIK-III, Tewes, Rossmann & Schallberger, 1999; Grundintelligenzskala CFT 1, Weiß & Osterland, 1997). Die Korrelationen lagen bei Regelschülern überwiegend in geringer bis mittlerer Höhe und stützen daher die Annahme der Konstruktvalidität des FEW-2. Bei den lernbehinderten Schülern fanden sich dagegen hohe bis sehr hohe Korrelationen zwischen FEW-2 und dem CFT 1 (Korrelation der beiden Gesamtscores: r = .81), d.h. hier scheint das Verfahren nicht in der Lage, visuelle Wahrnehmungsfähigkeit und allgemeine intellektuelle Fähigkeiten klar zu separieren.
Mit Blick auf die diskriminative Validität zeigen sich schließlich im Vergleich dreier klinischer Stichproben hypothesenkonforme Befundmuster: Kinder mit motorischen Entwicklungsstörungen (n = 24) wiesen ein deutliches Defizit im visuomotorischen Bereich auf, erzielten jedoch durchschnittliche motorikreduzierte Wahrnehmungsleistungen. Kinder mit Aufmerksamkeitsstörungen (n = 42) dagegen erbrachten über beide Indizes hinweg leicht, Kinder mit einer Lernbehinderung (n = 20) deutlich reduzierte Leistungen.
Alles in allem betrachtet kann dem FEW-2 angesichts dieser Befunde eine akzeptable Validität zugeschrieben werden.
 

Normierung

Der FEW-2 wurde im Zeitraum von Dezember 2003 bis Oktober 2004 an 1 436 Kindern aus sechs deutschen Bundesländern sowie aus Wien/Österreich normiert. Hinsichtlich Stadt-Land-Verhältnis, Ausländeranteil und Händigkeit kann die Normierungsstichprobe als repräsentativ für die beiden Staaten gelten. Getrennt für Mädchen und Jungen sind Referenzwerte für neun Altersgruppen (von 4 - 7;11 Jahren in Halbjahresschritten, für die Achtjährigen im Einjahresschritt) tabelliert. Mitgeteilt werden Prozentränge und Wertpunkte (M = 10, SD = 3) für die Subtests sowie Prozentränge und sog. Quotienten (analog zu Intelligenzkoeffizienten verteilt mit M = 100 und SD = 15) für die aggregierten Kennwerte. Zudem ist eine Formel angegeben, mit deren Hilfe die Wertpunkte in T-Wert-Äquivalente ungerechnet werden können (Büttner et al., 2008, S. 43).
 

Anwendungsmöglichkeiten

Der Test besitzt vier Hauptanwendungsgebiete (Büttner et al., 2008, S. 17 f.):
(1) Individualdiagnostik visueller Wahrnehmungsstörungen und visuomotorischer Störungen;
(2) Indikationsstellung für eine Überweisung an Förderschulen, eine differenziertere Diagnostik oder eine Therapie;
(3) Überprüfung der Effektivität von Therapien;
(4) entwicklungspsychologische Forschung.
Er kann in Therapie- und Rehabilitationseinrichtungen für Kinder mit Entwicklungsstörungen eingesetzt werden, z.B. in psychologischen und psychotherapeutischen Diensten, ergotherapeutischen Praxen, Erziehungsberatungsstellen, Frühförderstellen oder sonder- und heilpädagogischen Institutionen.
 

Bewertung

Beim FEW-2 handelt es sich um ein sehr sorgfältig entwickeltes und psychometrisch umfassend überprüftes Untersuchungsverfahren. Der Test stellt eine gegenüber seinem Vorgänger FEW deutlich verbesserte Überarbeitung dar und hat dessen grundlegende konzeptuelle und methodische Mängel in vielen Bereichen überwunden: Zum einen lässt sich mit ihm ein sehr viel differenzierteres Bild der Fähigkeiten im Bereich der visuellen Wahrnehmung gewinnen, indem die Fähigkeiten zur visuomotorischen Integration durch einen separaten Index abgebildet werden. Zum anderen liegen zahlreiche Studien vor, die - wenngleich nur an kleinen Stichproben durchgeführt - für die Validität des Verfahrens sprechen. Aus Sicht von Praktikern kann als Vorteil gewertet werden, dass das Instrument leicht zu handhaben und das Untersuchungsmaterial übersichtlich gestaltet ist; sehr hilfreich ist zudem das separat erhältliche Auswertungsprogramm. Anspruchsvoller ist die fachgerechte Interpretation der Daten, die jedoch angesichts der vorbildlich präzisen Hinweise im Manual - gründliche Einarbeitung vorausgesetzt - auch von praxiserfahrenen Nichtpsychologen vorgenommen werden kann. Sicherlich wären weitere empirische Untersuchungen an unabhängigen klinischen und nichtklinischen Stichproben sinnvoll. Alles in allem kann das Verfahren aber bereits jetzt überzeugen und für eine Verwendung in der Praxis empfohlen werden.
 

Literatur

  • Büttner, G., Dacheneder, W., Schneider, W. & Weyer, K. (2008). Frostigs Entwicklungstest der visuellen Wahrnehmung - 2. Deutsche Fassung des Development Test of Visual Perception, Second Edition (DTVP-2) von D.D. Hammill, N.A. Pearson & J.K. Voress. Göttingen: Hogrefe.
  • Frostig, M., Lefever, D.W. & Whittlesey, J.R.B. (1961). A developmental test of visual perception for evaluating normal and neuropsychologically handicapped children. Perceptual and Motor Skills, 12, 383-394.
  • Hammill, D.D., Pearson, N.A. & Voress, J.K. (1993). Developmental Test of Visual Perception (Second Edition) (DTVP-2). Austin, TX: PRO-ED.
  • Krajewski, K., Küspert, P. & Schneider, W. (2002). DEMAT 1+. Deutscher Mathematiktest für 1. Klassen. Göttingen: Beltz.
  • Krajewski, K., Liehm, S. & Schneider, W. (2004). DEMAT 2+. Deutscher Mathematiktest für 2. Klassen. Göttingen: Beltz.
  • Küspert, P. & Schneider, W. (1998). Würzburger Leise Leseprobe WLLP. Göttingen: Hogrefe.
  • Lockowandt, O. (1974). Frostigs Entwicklungstest der visuellen Wahrnehmung. Weinheim: Beltz.
  • Lockowandt, O. (2000). Frostigs Entwicklungstest der visuellen Wahrnehmung (9., ergänzte Auflage). Göttingen: Beltz.
  • Melchers, P.& Preuß, U. (2001). Kaufman Assessment Battery for Children, K-ABC (5. Auflage). Göttingen: Hogrefe.
  • Müller, R. (2004a). DRT 1. Diagnostischer Rechtschreibtest für 1. Klassen (2., aktualisierte Auflage in neuer Rechtschreibung). Göttingen: Beltz.
  • Müller, R. (2004b). DRT 2. Diagnostischer Rechtschreibtest für 2. Klassen (4., aktualisierte Auflage in neuer Rechtschreibung). Göttingen: Beltz.
  • Rudolf, H. (1987). Graphomotorische Testbatterie. Göttingen: Hogrefe.
  • Sauter, F.C. (1979). Prüfung optischer Differenzierungsleistungen POD. Göttingen: Hogrefe.
  • Sauter, F.C. (2001). Prüfung optischer Differenzierungsleistungen bei Vierjährigen POD-4. Göttingen: Hogrefe.
  • Tewes, U., Rossmann, P. & Schallberger, U. (1999). HAWIK-III. Hamburg-Wechsler-Intelligenz-Test für Kinder - Dritte Auflage. Übersetzung und Adaptation der WISC-III Wechsler Intelligence Scale for Children - Third Edition von David Wechsler. Bern: Huber.
  • Weiß, R. & Osterland, J. (1997). Grundintelligenztest Skala 1. CFT 1 (Westermann Test. 5., revidierte Auflage). Göttingen: Hogrefe.
  • Zimmer, R. & Volkamer, M. (1997). Motoriktest für vier- bis sechsjährige Kinder MOT 4-6. Weinheim: Beltz.
 

Wichtige neuere Publikationen

  • Beuthan, P., Geser, W. & Schusterschitz, C. (2011). Zur Reliabilität des FEW?2 bei 4? bis 6?jährigen Kindern. Ergebnisse einer Feldstudie. Ergoscience, 6 (1), 12?22.
  • Beuthan, P., Geser, W. & Schusterschitz, C. (2012). Untersuchungen zum Einfluss der Testmotivation auf die Testergebnisse des FEW-2. Empirische Sonderpädagogik, 4 (3/4), 331-347.
  • Petermann, F., Knievel, J. & Tischler, L. (2010). Nichtsprachliche Lernstörung. Erscheinungsformen, Ursachen und Interventionsmöglichkeiten [S. 91-109: Diagnostik visueller Wahrnehmungsstörungen]. Göttingen: Hogrefe.
  • Petermann, F., Waldmann, H.-C. & Daseking, M. (2012). FEW-JE. Frostigs Entwicklungstest der visuellen Wahrnehmung - Jugendliche und Erwachsene. Deutsche Bearbeitung des Developmental Test of Visual Perception - Adolescent and Adult (DTVP-A) von C.R. Reynolds, N.A. Pearson und J.K. Voress [Testbox mit Manual, Bildvorlagen, 15 Arbeitsheften und je 15 Protokollbögen "Sie-Form" und "Du-Form"]. Göttingen: Hogrefe.
  • Rütschi-Hösli, A. & Barz, M. (2008). Ein altbekannter Test in deutscher Bearbeitung. Assessments: DTVP-2 und FEW-2. Ergopraxis, 1 (3-4), 38-39.
 

Originalfassung/Anderssprachige Fassungen

  • Frostig, M., Lefever, D.W. & Whittlesey, J.R.B. (1961). A developmental test of visual perception for evaluating normal and neurologically handicapped children. Perceptual and Motor Skills, 12, 383-394.
  • Hammill, D.D., Pearson, N.A. & Voress, J.K. (1993). Developmental Test of Visual Perception, Second Edition (DTVP-2). Austin, TX: PRO-ED.
 

Rezensionen

  • Esser, G. & Petermann, F. (2010). Entwicklungsdiagnostik (Kompendien Psychologische Diagnostik, Band 13) [S. 122-126: Frostigs Entwicklungstest der visuellen Wahrnehmung-2, FEW-2]. Göttingen: Hogrefe.
  • Geiger-Riess, M. (2018). Frostigs Entwicklungstest der visuellen Wahrnehmung-2 (FEW-2). Gerhard Büttner, Winfried Dacheneder, Wolfgang Schneider & Katja Weyer. Göttingen: Hogrefe, 2008. In D. Schellig, D. Heinemann, B. Schächtele & W. Sturm (Hrsg.), Handbuch neuropsychologischer Testverfahren. Band 2 (S. 433-440). Göttingen: Hogrefe.
  • Kastner-Koller, U. & Deimann, P. (2009). Büttner, G., Dacheneder, W., Schneider, W. & Weyer, K. (2008). FEW-2. Frostigs Entwicklungstest der visuellen Wahrnehmung - 2 (Testbesprechung). Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, 41 (2), 104-106.
  • Nairz, C. (2008). Büttner, G., Dacheneder, W., Schneider, W. & Weyer, K. (2008). FEW-2. Frostigs Entwicklungstest der visuellen Wahrnehmung-2 (Buchbesprechungen). Verhaltenstherapie & Verhaltensmedizin, 29 (3), 309-311.
  • Schwarz-Thönes, K. (2009). FEW-2. Frostigs Entwicklungstest der visuellen Wahrnehmung - 2. Deutsche Fassung des Developmental Test of Visual Perception, second Edition (DTVP-2) von D.D. Hammill, N.A. Pearson and J.K. Voress. G. Büttner, W. Dacheneder, W. Schneider & K. Weyer (Medien und Materialien). Forum Logopädie, 23 (6), S. 63.
  • Thurmair, M. (2009). Frostigs Entwicklungstest der visuellen Wahrnehmung-2 FEW-2. Von Gerhard Büttner, Winfried Dacheneder, Wolfgang Schneider und Katja Weyer. Deutsche Fassung des DTVP-2 von D.D. Hammill, N.A. Pearson & J. K.Voress (Tests und Screenings). Frühförderung interdisziplinär, 28 (1), S. 46.
 
 Anne-Kathrin Mayer (15.10.2009)
 APA-Schlagworte/PSYNDEX Terms:

Classical Test Theory; Developmental Measures; Frostig Developmental Test of Visual Perception; Pictorial Stimuli; Test Norms; Educational Psychology; Clinical Psychology; Developmental Psychology; Visual Perception; Perceptual Development; Delayed Development

Klassische Testtheorie; Entwicklungstests; Frostig Developmental Test of Visual Perception; Bild-Stimuli; Testnormen; Pädagogische Psychologie; Klinische Psychologie; Entwicklungspsychologie; Visuelle Wahrnehmung; Wahrnehmungsentwicklung; Entwicklungsverzögerung

 weitere Schlagworte:

1961 (DTVP, englischsprachige Fassung); 1993 (Originalausgabe DTVP-2); 2008 (FEW-2); 2012 (FEW-JE); Paper and Pencil Test; Handlungsaufgabe; Subtests; ab 4 Jahre; bis 9 Jahre; Subtests: 1 Auge-Hand-Koordination, 2 Lage im Raum, 3 Abzeichnen, 4 Figur-Grund, 5 Räumliche Beziehungen, 6 Gestaltschließen, 7 Visuo-motorische Geschwindigkeit, 8 Formkonstanz; Aspekte der visuellen Wahrnehmung: 1 Räumliche Beziehungen, 2 Lage im Raum, 3 Formkonstanz, 4 Figur-Grund; neue Kennwerte: 1 Motorikreduzierte Wahrnehmung, 2 Visuomotorische Integration; Normierungs-/Untersuchungsjahr: 2004
 Klassifikation:

Entwicklungstests; Visuelle Wahrnehmung; Kognitive Entwicklung und Wahrnehmungsentwicklung
Spezielle Tests zur Entwicklung der Wahrnehmung
1.4
 Anwendungstyp: Individual Diagnosis
 Art der Publikation: Test; Test in Print (90; 911)
 Sprache: German
 Übersetzungen: English
 Land: United States
 Publikationsjahr: 2008
 Änderungsdatum: 201203
 info@leibniz-psychology.org | © 1996-2019 ZPID